Glossar

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Absicherungskosten Kosten, die entstehen, wenn ein Portefeuille mittels Absicherung gegen Kursverluste geschützt werden soll. Zum Index
Affidavit-Verfahren Sofern Erträge von schweizerischen Anlagefonds zu mindestens 80% ausländischen Quellen entstammen, können sie verrechnungssteuerfrei an ausländische Anleger ausgeschüttet werden. Zum Index
Agio Ist der Börsenkurs eines Immobilienfonds höher als sein Inventarwert, spricht man von einem Agio oder Aufschlag. Ecart oder Prämie sind gleichbedeutende Begriffe. Gegenteil: Disagio Zum Index
AHV/IV Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und die Invalidenversicherung (IV) sind ein Teil des eidgenössischen Sozialversicherungsnetzes, das auf der so genannten Dreisäulenkonzeption basiert. Die AHV und die IV bilden in Verbindung mit den Ergänzungsleistungen (EL) die erste Säule, die den Existenzbedarf decken soll. Alle in der Schweiz wohnhaften oder arbeitenden Personen sind darin obligatorisch versichert. Zum Index
Aktie Miteigentum an einem Vermögenswert; Beteiligung am Grundkapital einer Gesellschaft. Zum Index
Aktienfonds Anlagefonds, der sein Vermögen in Aktien investiert. Zum Index
Aktienindex Ein Aktienindex ist eine Kennzahl für die Entwicklung der Aktienkurse in einem bestimmten Marktsegment des Aktienmarkts. Er soll die Entwicklung auf diesem Teilmarkt des weltweiten Finanzgeschehens repräsentativ dokumentieren. Zum Index
All-in Fee Siehe Pauschale Verwaltungskommission (PVK) Zum Index
Alpha (Jensen) Es umschreibt die Mehr- bzw. Minderrendite der Anlage (Fonds) gegenüber einem Vergleichsindex (Benchmark). Ein positives Alpha bedeutet, dass sich der Wert eines(Fonds besser als die(Benchmark entwickelt hat. Zum Index
Alternative Anlagen Anlageinstrumente die sich weniger gemäss den traditionellen Finanzmärkten bewegen, sondern eher vom Können eines Fondsmangers (oder Team) abhängig sind. Alternative Anlagen sind grundsätzlich weniger liquid, da die Anlagen meistens nicht an herkömmlichen Börsen gehandelt werden können. Beispiele für alternative Anlagen sind z.B. Hedge-Funds, Private Equity oder Kunst. Zum Index
Altersguthaben Derjenige Betrag, der durch die Altersgutschriften sowie durch eingebrachte Freizügigkeitsleistungen und Einmaleinlagen in der 2. Säule angesammelt und verzinst wird. Das Altersguthaben bildet die Grundlage für die Berechnung der Alterleistungen. Zum Index
Altersgutschriften Mindestbeiträge von Arbeitnehmer- und Arbeitgeber an die Vorsorgeeinrichtung, ausgedrückt in Prozenten des koordinierten Lohnes, die zur Äufnung des Altersgughabens in der 2. Säule verwendet wird. Die Ansätze sind alters- und geschlechtsabhängig. Zum Index
Alterskapital Einmalige Leistung, welche die Vorsorgeeinrichtung (2. Säule) dem Versicherten im Zeitpunkt, in dem er das Rücktrittsalter erreicht hat, bar ausbezahlt (min. 25%). Zum Index
Altersleistungen Leistungen, die bei Erreichen des ordentlichen Rentenalters (Männer 65, Frauen 64 Jahre) oder bei Aufgabe der Erwerbstätigkeit fällig werden. Das BVG kennt als Altersleistungen die Altersrente und die Pensionierten-Kinderrente. Wenn das Reglement dies vorsieht, kann die Altersleistung anstelle einer Rente auch in Kapitalform bezogen werden. Zum Index
Altersrente Nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters (Männer 65, Frauen 64 Jahre) oder bei Aufgabe der Erwerbstätigkeit lebenslänglich ausgerichtete Rente. Die Höhe der Rente aus der 1. Säule ist in erster Linie abhängig vom durchschnittlichen Einkommen und den Beitragsjahren, diejenige der 2. Säule ergibt sich aus dem im Pensionierungsalter vorhandenen Altersguthaben, multipliziert mit dem Umwandlungssatz. Zum Index
Anlagefonds Ein Anlagefonds ist ein Vermögen, das auf Grund öffentlicher Werbung von einer Vielzahl voneinander unabhängiger Anleger zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage aufgebracht und von einer Fondsleitung nach dem Grundsatz der Risikostreuung (Diversifikation) für Rechnung der Anleger verwaltet wird. Zum Index
Anlagefondstypen Ein Anlagefonds kann die Gelder in untertschiedliche Wertpapiere anlegen. Man unterscheidet dabei folgende traditionelle Anlagekategorien: Aktienfonds, Obligationenfonds, Immobilienfonds, Geldmarktfonds und Portfoliofonds. Zum Index
Anlagegrundsätze Die Anlagegrundsätze charakterisieren und spezifizieren den Fonds. Der Anleger erhält Informationen über die im Portefeuille gehaltenen Wertpapiere, die Anlagewährung, die geografische Reichweite der Anlagen sowie die Risikostreuung des Fonds. Zum Index
Anlagehorizont Die Zeit, für die ein Anleger einen Teil seines Vermögens investieren will. Je länger der Zeithorizont, umso mehr Risiko kann ein Anleger grundsätzlich eingehen. Zum Index
Anlageinstrumente Die klassischen Anlageinstrumente sind Aktien, Obligationen und Geldmarktpapiere. Zum Index
Anlagekategorien Siehe Anlagefondstypen Zum Index
Anlagepolitik Die Anlagepolitik beschreibt das Vorgehen, wie das Anlageziel erreicht werden soll (Titelauswahl, Kauf- und Verkaufszeitpunkte, Anteil liquider Mittel etc.). Zum Index
Anlagerendite Wertveränderung eines Anteils während eines bestimmten Zeitraums (in der Regel 1 Jahr) inkl. Ausschüttung. Zum Index
Anlagestiftung Der Zweck einer Anlagestiftung ist es, Vermögen von mehreren Personalvorsorgeeinrichtungen sicher und gewinnbringend im Rahmen der gesetzlichen Anlagerichtlinien zu verwalten. Zum Index
Anlagestrategie Beschreibt, wie man sein Kapital anlegen möchte. Die Anlagestragie wird durch das Einkommen, Vermögen und die persönlichen Verhältnisse beeinflusst. Entscheidend sind die persönlichen Verhältnisse, wie Familie (aktuell oder geplant), Zivilstand (ledig, Konkubinat, verheiratet), Beruf (Einkommen), Gesundheit, Alter, Liquiditätsplanung (eventuelle Verpflichtungen berücksichtigen) und Altersvorsorge (AHV, Pensionskasse, private Vorsorge). Zum Index
Anlagestrategiefonds Anlagestrategiefonds investieren weltweit in verschiedene Anlageinstrumente. Je nach Risikoklasse werden Aktien beziehungsweise Obligationen übergewichtet. Der Investor hat die Wahl zwischen verschiedenen Anlagezielen mit entsprechenden Risikostufen. Anlagestrategiefonds werden auch Asset Allocation Funds, Strategy Funds, Portfoliofonds, Anlagezielfonds, Vermögensverwaltungsfonds oder gemischte Fonds genannt. Zum Index
Anlagewährung Währung, in der ein Anlagefonds seine Anlagen tätigt. Nicht zu verwechseln mit der Referenzwährung und der Rechnungswährung. Zum Index
Anleger Wird auch Investor genannt und ist eine Person (oder Institution), die Wertpapiere oder Sachwerte erwirbt, um einen Ertrag zu erzielen oder den Geldwert zu erhalten. Kauft ein Anleger Fondsanteile, erwirbt er das Recht auf eine seinem Anteil entsprechende Beteiligung am Vermögen und am Ertrag des Fonds. Zum Index
Anleihe Synonym für Schuldverschreibungen, Pfandbriefe, Obligationen, Renten, Bonds. Anleihen verbriefen das Recht auf Rückzahlung des Nennwerts zuzüglich einer Verzinsung. Den Ausstellern (Emittenten) dienen Anleihen zur Kreditaufnahme am Kapitalmarkt. Die durch eine Anleihe verbrieften Rechte sind gesetzlich festgeschrieben, werden jedoch in der Regel durch zusätzliche Anleihekonditionen ergänzt. Zum Index
Annualisierung Annualisierung bezeichnet die Umrechnung von statistischen Grössen (wie Gesamtrendite, Risiko oder Volatilität) auf eine Periode von einem Jahr. Die Annualisierung vereinfacht Vergleiche von verschiedenen Anlagen. Zum Index
Anschlussvertrag Vertrag, mit dem sich ein Unternehmen zur Durchführung der Personalvorsorge einer Sammelstiftung anschliesst. Zum Index
Anteilschein Wertpapiermässige Verbriefung des Anteils an einem Anlagefonds in einer Urkunde. Meistens werden die Anteile an einem Fonds jedoch buchmässig geführt. Durch den Anteilschein erhält der einzelne Anleger eine Forderung gegenüber der Fondsleitung auf verhältnismässige Beteiligung an Vermögen und Ertrag des Anlagefonds. Zum Index
Arbeitgeber-Beitragsreserve Vom Arbeitgeber geäufnetes, separat ausgewiesenes Stiftungsvermögen, welches zur Finanzierung von Arbeitgeberbeiträgen verwendet werden darf. Die Beitragsreserve wird auf ein separates Konto verbucht und verzinst. Zum Index
Arbitrage Geschäft zur risikolosen Ausnutzung von Preis-, Kurs- oder Zinsunterschieden zum gleichen Zeitpunkt an verschiedenen Handelsplätzen durch Kauf in Märkten mit niedrigem und Verkauf in Märkten mit hohem Kurs. Je nach Art des Handelsobjekts wird unterschieden nach Devisen-, Sorten-, Wertpapier-, Wechsel-, Edelmetall- und Warenarbitrage. Aufgrund der heute vorherrschenden effizenten Märkte sind Arbitrage-Geschäfte kaum mehr möglich und werden vor allem von speziellen Computerprogrammen ausfindig gemacht und abgewickelt. Zum Index
Asset allocation Diversifizierung bzw. Aufteilung des anzulegenden Kapitals auf verschiedene Anlagearten wie Aktien, Anleihen etc. sowie auf verschiedene Märkte, Währungen etc. Dadurch wird das Anlagerisiko verteilt und reduziert. Zum Index
Asset Allocation Funds Siehe Anlagestrategiefonds. Zum Index
Auffangeinrichtung Gesamtschweizerische Vorsorgeeinrichtung (Stiftung) mit regionalen Zweigstellen. Sie versichert zwangsweise jene Arbeitgeber, die ihrer Pflicht zum Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung nicht nachkommen. Ein freiwilliger Anschluss an die Auffangeinrichtung ist ebenfalls möglich. Ihr müssen zudem jene Freizügigkeitsleistungen überwiesen werden, die nicht anderweitig überwiesen werden können. Zum Index
Ausgabekommission Kommission, die von der Vertriebsstelle bei der Zeichnung von Fondsanteilen dem Käufer belastet wird. Zum Index
Auslandsanleihen Obligationen, die ein Schuldner ausserhalb seines Heimatlandes in der Währung des Emissionsmarktes ausgibt. Zum Beispiel: BMW (Deutschland) emittiert eine Anleihe in der Schweiz in Schweizer Franken. Zum Index
Ausschüttung Jährliche Auszahlung der vom Fonds erzielten Erträge an die Anteilseigner. Zum Index
Ausschüttungsrendite Ausgeschütteter Ertrag im Verhältnis zum aktuellen Börsenkurs. Auch direkte Rendite genannt. Zum Index
Autonome Kasse Vorsorgeeinrichtung, welche neben der Anlage des Vermögens auch die Versicherung der Risiken Tod und Invalidität selber vornimmt. Zum Index
Autonome Stiftung Vorsorgeeinrichtung, welche sowohl die Spargelder der Versicherten selbst verwaltet und anlegt, als auch die Risikoleistungen aus eigenen Mitteln erbringt. Das heisst, die Risiken Tod und Invalidität werden nicht von einer Lebensversicherungsgesellschaft abgedeckt. Um den Risikoausgleich sicherzustellen, ist eine gewisse Mindestgrösse der Firma Voraussetzung für die Gründung einer autonomen Stiftung. Zum Index
Bankenerklärung Siehe auch Affidavit. Bei Anlagefonds schweizerischen Rechts wird bei Ertragsausschüttungen (Zinsen/Dividenden) grundsätzlich die eidgenössische Verrechnungssteuer von 35% abgezogen. Für Anleger mit Domizil im Ausland werden die Ertragssausschüttungen ohne Verrechnungssteuerabzug vorgenommen, sofern die ausgeschütteten Erträge zu mindestens 80% aus dem Ausland stammen und eine Bank bestätigt (Bankenerklärung), dass die Anteile bei ihr im Depot liegen. Zum Index
Bankinternes Sondervermögen Fondsähnliches bankinternes Anlagevermögen, dessen Anteile ausschliesslich der bestehenden Vermögensverwaltungskundschaft der betreffenden Bank angeboten werden. Aufgrund des Anlagefondsgesetzes darf für dieses bankinternes Sondervermögen keine öffentliche Werbung gemacht werden. Zum Index
Barwert Heutiger (augenblicklicher) Wert einer oder mehrerer in der Zukunft anfallender positiver oder negativer Zahlungen. Der Barwert eines zukünftigen Zahlungsstroms wird rechnerisch durch Abzinsung ermittelt. Der Barwert ermöglicht den Vergleich von Investments mit unterschiedlicher Zahlungsreihe aber gleicher Laufzeit. Zum Index
Basispunkt 100 Basispunkte entsprechen 1% (1 Basispunkt = 0.01%) Zum Index
Basiswert Basiswert nennt man bei Termingeschäften, wie z.B. Optionen, Optionsscheinen (Warrants) oder Futures, den dem Termingeschäft zugrunde liegenden Vermögensgegenstand (z.B. Aktie, Anleihe, Index, Währung oder Rohstoff). Andere Bezeichnungen sind Bezugswert oder Underlying. Zum Index
Befreiung von der Beitragszahlung Nach drei Monaten andauernder Erwerbsunfähigkeit einer versicherten Person ist diese sowie ihr Arbeitgeber von der Zahlung der Spar- und Risikobeiträge befreit. Zum Index
Beitragsprimat Die Beitragshöhe wird reglementarisch in Höhe einer Bezugsgrösse (bspw. massgeblicher Lohn) festgelegt und daraus die Höhe der Leistung ermittelt (s. Leistungsprimat). Zum Index
Benchmark Im Bereich des Asset Management stellt eine Benchmark eine Bezugsmarke dar, an der die die Wertentwicklung eines Portfolios gemessen wird (Messlatte). Als Benchmark dienen häufig Renten- bzw. Aktienindizes. Portfoliomanager sind bei aktivem Portfoliomanagement bestrebt, mit der Wertentwicklung ihres Portfolios die jeweils relevante Benchmark zu übertreffen ("zu schlagen"). Zum Index
Beta Der Betafaktor beschreibt, in welchem Ausmaß der Kurs einer Aktie die Wertentwicklung eines Index nachvollzieht - also ob sich die Aktie besser oder schlechter als der Markt entwickelt. Eine Aktie mit einem Betafaktor größer (kleiner) eins reagiert überproportional (unterproportional) auf Änderungen des Index. Bei einem Betafaktor von 1,5 würde ein Anstieg (Fall) des Index um 10 Prozent zu einem Anstieg (Fall) der Aktie um 15 Prozent führen; bei einem Beta von 0,8 wäre der Anstieg (Fall) der Aktie mit 8 Prozent geringer als der des Index. In einem steigenden Markt bieten Aktien mit einem Beta größer eins überproportionale Gewinnchancen, in einem fallenden Markt bieten Aktien mit einem Beta kleiner eins geringere Verluste. Dabei wird unterstellt, dass der Betafaktor der vergangenen Periode auch in der Zukunft gültig bleibt. Zum Index
Blue Chips Bezeichnung für Aktien führender Unternehmen mit einer hohen Börsenkapitalisierung, hoher Ertragskraft und solider Finanzstruktur. Der Begriff stammt aus dem Poker-Spiel und bezeichnet dort die Jetons (Chips) mit dem höchsten Wert. Zum Index
Bond Funds Siehe Obligationenfonds. Zum Index
Bonds Siehe Obligationen. Zum Index
Bonität Die Qualität eines Schuldners insbesondere bezüglich seiner Zahlungsfähigkeit und seines Zahlungswillens. Die Bonität erlaubt Rückschlüsse auf die Qualität von Obligationen und die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen regelmässig bezahlt und der Nominalbetrag bei Fälligkeit zurückbezahlt wird. Zum Index
Bonitätsrisiko Risiko, dass der Emittent von Anleihen zahlungsunfähig wird. Siehe auch Bonität. Zum Index
Börsenindex Ein aus bestimmten Wertpapieren zusammengesetzter Korb, der nach jedem Börsengeschäft (Trade) errechnet wird und als Kennziffer zur Messung des Börsenklimas dient. Beispiele: Swiss Performance Index (SPI), Swiss Market Index (SPI), Dow Jones Index (DJ). Zum Index
Börsenkapitalisierung Marktwert eines Unternehmens gemessen am Börsenkurs seiner Aktien multipliziert mit der Anzahl aller ausstehender Titel. Auch Marktkapitalisierung genannt. Zum Index
Börsenkurs Der Preis von Wertpapieren, der sich durch Angebot und Nachfrage für Wertpapiere an den Börsen bildet. Zum Index
Branchenfonds Anlagefonds, die ihr Vermögen ausschliesslich in Wertpapieren eines bestimmten Wirtschaftssektors anlegen. Zum Index
Briefkurs / Geldkurs Der Briefkurs ist der Preis, bei dem ein Anbieter bereit ist, ein Wertpapier zu verkaufen (Verkaufspreis). Der Geldkurs ist der Preis, bei dem ein Nachfrager bereit ist, ein Wertpapier zu kaufen (Kaufpreis). Der Briefkurs ist höher als der Geldkurs. Von der Spanne (englisch: Bid-Ask-Spread) lebt der Händler. Zum Index
Bruchteil Siehe Fraktion. Zum Index
Bruttorendite Bei Immobilienfonds die Mieteinnahmen in Prozent des Verkehrswerts. Zum Index
Buchgewinn Der theoretische Gewinn oder Verlust auf einer Kapitalanlage auf Grund ihrer Wertsteigerung bzw. ihres Wertverlustes, solange die Anlage nicht verkauft wird. Zum Index
Buchverlust Siehe Buchgewinn Zum Index
BVG Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, in Kraft seit 1. Januar 1985. Das BVG ist ein Teil der zweiten Säule des schweizerischen Drei-Säulen-Konzeptes in der Sozialversicherung. Die Leistungen sollen zusammen mit der AHV/IV die Aufrechterhaltung des gewohnten Lebensstandards ermöglichen. Das BVG stellt bezüglich der Aufnahme in die Versicherung, des zu versichernden Lohnes und der Leistungen Minimalanforderungen auf, welche nicht unterschritten, aber freiwillig und nach Bedarf ausgebaut werden können. Siehe auch überobligatorische Leistungen. Zum Index
Closed-end Funds Siehe Geschlossener Fonds. Zum Index
Commission de Surveillance du Secteur Financier Die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) ist die staatliche Aufsichtsbehörde zur Überwachung des Anlagefondsgeschäfts in Luxemburg. Zum Index
Commodity Funds Anlagefonds, die ihr Vermögen hauptsächlich in handelbaren Rohwaren anlegen. Auch Warenfonds genannt. Zum Index
Core Der englische Ausdruck Core umschreibt den passiven Kern eines Portefeuilles. Er umfasst die langfristigen, nicht aus taktischen Gründen gehaltenen Positionen und ist mithin entscheidend für die grundlegenden charakteristischen Eigenschaften des Portefeuilles. Zum Index
Core-Satellit-Strategie Aufteilung eines Portfolios in einen meist passiven Kern (z.B. Indexfonds) der eine eher risikoarme Anlage darstellt, dafür eine stabile Rendite mit dem grössten Teil des Portfolios bringen soll. Zusätzlich wird der übrige kleinere Teil in mehrere Einzelinvestitionen oder bestimmten Anlagefonds ("Satellite") mit höherem Risiko und Renditepotenzial investiert. Zum Index
Cost Average Effekt Bei Anlageplänen mit regelmäßigen festen Einzahlungsbeträgen erreicht der Anleger, dass bei fallenden Kursen mehr, bei steigenden Kursen entsprechend weniger Fondsanteile erworben werden. Diese regelmäßige Einzahlung gleichbleibender Beträge über einen längeren Zeitraum hat für den Anleger den Vorteil, dass er die Anteile bei unterschiedlichen Ausgabepreisen zu einem insgesamt günstigeren Durchschnittspreis kauft. Zum Index
Coupon Der einem Wertpapier beigegebene Zins- oder Dividendenschein. Dieser Schein berechtigt den Besitzer, die fällig werdenden Erträge und verbrieften Anrechte geltend zu machen. Zum Index
CSSF Siehe Commission de Surveillance du Secteur Financier. Zum Index
Dachfonds Wird auch Fund of Funds genannt. Dies sind Anlagefonds, die ihr Fondsvermögen wiederum in anderen Fonds anlegen. Auf diese Weise kann eine besonders breite Risikostreuung erzielt werden. Da in den einzelnen Fonds indirekte Kosten anfallen sowie im Dachfonds selber auch, ist ein Dachfonds bezüglich Kosten teurer als ein Einzelfonds. Zum Index
DBA Siehe Doppelbesteuerungsabkommen Zum Index
Deckungsgrad Verhältnis zwischen dem vorhandenen Vermögen und dem Barwert der versicherten Leistungen. Zum Index
Deckungskapital Als Deckungskapital werden die versicherungstechnisch notwendigen Rückstellungen zur Erfüllung der künftigen Verbindlichkeiten des Versicherers bezeichnet. In erster Linie enthält das Deckungskapital die zum technischen Zins aufgezinsten Sparteile der Prämien. Das Deckungskapital gehört den Versicherungsnehmern und wird von den Lebensversicherungsgesellschaften als grösstes Passivum in der Bilanz ausgewiesen. Beim Rückkauf einer Versicherung erhält der Versicherungsnehmer das Deckungskapital abzüglich der noch nicht getilgten Abschlusskosten. Zum Index
Delta Das Delta ist eine Kennzahl, die im Zusammenhang mit Optionen eine wichtige Rolle spielt. Es gibt an, wie stark sich der Wert der Option absolut verändert, wenn der Basiswert (Underlying) sich um eine Geldeinheit bewegt. Zum Index
Depot Aufbewahrungsort der bei einer Bank zur Verwahrung und Verwaltung hinterlegten Wertpapiere. Die Bank erhebt die Depotgebühren und verwaltet dafür die Papiere, das heisst, sie fordert zum Beispiel die fällige Dividende ein und schreibt die Erträge dem Konto des Depotinhabers gut. Zum Index
Depotbank Gemäss Kollektivanlagengesetz (KAG) ist die Depotbank gemeinsam mit der Fondsleitung Vertragspartnerin des Anlegers. Sie hat nicht nur das gesamte Fondsvermögen aufzubewahren, sondern auch vertrags- und gesetzeswidrige Anlagen zu verhindern. Die Depotbank ist daher nicht zu verwechseln mit einer blossen Hinterlegungs- und Zahlstelle. Zum Index
Depotgebühren Gebühren für die Führung des Depots – können sehr stark schwanken und müssen deshalb bei der Wahl der Bank oder des Brokers unbedingt berücksichtigt werden. Zum Index
Derivate Produkte, deren Wert sich überwiegend vom Preis, den Preisschwankungen und Preiserwartungen eines zugrunde liegenden Basisinstrumentes/Underlying (z.B. Aktien, Anleihen, Devisen, Indizes) ableitet. Derivate sind meist so konstruiert, dass sie die Schwankungen dieser Anlageobjekte überproportional nachvollziehen. Daher lassen sie sich sowohl zur Absicherung gegen Wertverluste als auch zur Spekulation auf hohe Kursgewinne verwenden. Zu den Derivaten zählen insbesondere Optionen, Warrants, Futures und Swaps. Zum Index
Destinatäre Diejenigen Personen, denen Leistungen aus einer Stiftung zugute kommen. Zum Index
Direkte Rendite Aufgelaufener Ertrag (resp. Ausschüttung) dividiert durch Kapitalwert. Zum Index
Disagio Bei Immobilienfonds die prozentuale Differenz zwischen dem Börsenkurs und dem (höheren) Nettoinventarwert der Anteile. Gegenteil: Agio. Zum Index
Diversifikation Diversifikation bezeichnet die Verringerung des Risikos eines Portefeuilles durch die Verteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageinstrumente, viele verschiedene Märkte, Branchen und/oder Wertschriften (Asset allocation). Die Reduktion des Risikos dank der Diversifikation gelingt nur, wenn die Anlagen nicht zu stark voneinander abhängig sind, das heisst, wenn sie nicht vollkommen miteinander korrelieren. Zum Index
Dividende Auf Aktien, Partizipationsscheinen, Genossenschaftsanteilen oder Genussscheinen ausgeschütteter Anteil am Reingewinn einer Gesellschaft. Diese Art von Wertpapieren wird daher oft auch als "Dividendenpapier" bezeichnet. Zum Index
Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) Doppelbesteuerungsabkommen sind Staatsverträge, welche die Schweiz mit anderen Staaten schliesst, um mögliche Doppelbesteuerungen zu mildern oder zu vermeiden. Eine Doppelbesteuerung liegt vor, wenn der gleiche Steuerpflichtige für das gleiche Steuerobjekt resp. den gleichen Steuervorgang von zwei verschiedenen Staaten besteuert wird. Ein DBA kann zur Folge haben, dass eine in der Schweiz in Abzug gebrachte Verrechnungssteuer dem Anleger vom ausländischen Staat (Steuerdomizil des Anlegers) anlässlich seiner Steuerdeklaration teilweise oder ganz angerechnet wird. Zum Index
Drei-Säulen-Konzept System der schweizerischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge. Dieses System ist in der Bundesverfassung verankert und ruht auf drei Säulen. Die erste Säule bildet die AHV/IV, eine allgemeine, die Existenz sichernde staatliche Versicherung. Die zweite Säule wird durch die berufliche Vorsorge gebildet. Sie hat zusammen mit der ersten Säule zum Ziel, die Fortführung der gewohnten Lebenshaltung zu gewährleisten. Die dritte Säule ist die individuelle Vorsorge, die jeder einzelne entsprechend seinen Wünschen und Bedürfnissen errichtet. Zum Index
Dritte Säule Neben der ersten Säule (AHV/IV) und der zweiten Säule (BVG/UVG) gibt es noch die private Vorsorge, die dritte Säule. Die dritte Säule unterscheidet die gebundene (3a) und die freie (3b) Vorsorge. Das Gesetz fördert das individuelle Sparen für die Altersvorsorge. Deshalb sind die Beiträge an die Säule 3a bis zu einem gewissen Betrag steuerfrei. Zum Index
Duration Die Duration gibt die durchschnittliche Rücklaufzeit einer Obligation in Kalenderjahren an, unter Einbezug sämtlicher noch ausstehender Zinszahlungen sowie der Kapitalrückzahlung. Zum Index
Durchschnittliche Restlaufzeit Die Laufzeit eines Geldmarktpapiers wie auch einer Obligation wird aufgrund des frühest möglichen Rückzahlungszeitpunktes ermittelt. Die durchschnittliche Restlaufzeit eines Portefeuilles ergibt sich aus dem Mittel der Laufzeiten der einzelnen Titel vom Bewertungszeitpunkt bis zur Rückzahlung. Zum Index
Durchschnittskosten-Methode Siehe Cost Average Effekt Zum Index
Durchschnittsrating Das Durchschnittsrating eines Portfolios wird ermittelt, indem die Ratings der einzelnen Wertpapiere im Portfolio mit ihrem jeweiligen Portfolioanteil gewichtet zu einem Durchschnittswert verdichtet werden. Zum Index
Ecart Siehe Agio. Zum Index
Effektenfonds Anlagefonds mit Anlagen in Wertpapieren und Wertrechten, die an einem offenen und geregelten Makrt (Börse) gehandelt werden.Effektenfonds weisen aufgrund der Vorgaben im KAG die grösste Diversifikation gegenüber den Immobilienfonds und übrigen Fonds auf. Zum Index
Einmalprämie So heisst jene Form der gemischten Lebensversicherung, bei der die der Gesellschaft für die versicherte Leistung geschuldete Prämie mit einer einzigen Zahlung zu Beginn des Versicherungsvertrags abgegolten wird. Zum Index
Eintrittsgeneration Der Eintrittsgeneration gehören alle Personen an, die bei Inkrafttreten des BVG am 1. Januar 1985 das 25. Altersjahr vollendet und das Rentenalter noch nicht erreicht haben. Diese Personen erreichen bis zum Rentenalter keine vollständige Versicherungsdauer. Das BVG sieht Sonderregelungen vor, um die Leistungen der Eintrittsgeneration zu verbessern. Zum Index
Emerging Markets Emerging Markets (EmMa) oder Schwellenmärkte sind Länder - vor allem in Asien, Osteuropa und Lateinamerika -, die sich rasch entwickeln, deren Volkswirtschaften und Börsenplätze aber noch nicht westlichen Standard erreicht haben. Zum Index
Emission Ausgabe von Wertpapieren, also ihr Verkauf ans Publikum und die Einführung in den Handel. Dies geschieht in der Regel über das Emissionskonsortium, eine Gruppe von Banken. Zum Index
Emittent Juristische Person oder öffentlich-rechtliche Körperschaft, die Wertschriften zur Beschaffung von Fremdkapital ausgibt. Zum Index
Equity Funds Siehe Aktienfonds. Zum Index
Erste Säule Siehe AHV/IV und Drei-Säulen-Konzept Zum Index
Ertrag Zinsen und Dividenden Zum Index
Ertragswert Aus den Mieteinnahmen errechneter Wert einer Liegenschaft. Die Mietzinsen müssen marktgerecht und nachhaltig gesichert sein, um vollständig in die Berechnung einzufliessen. Zum Index
Ertrag2 Doppelbesteuerungsabkommen sind Staatsverträge, welche die Schweiz mit anderen Staaten schliesst, um mögliche Doppelbesteuerungen zu mildern oder zu vermeiden. Eine Doppelbesteuerung liegt vor, wenn der gleiche Steuerpflichtige für das gleiche Steuerobjekt resp. den gleichen Steuervorgang von zwei verschiedenen Staaten besteuert wird. Ein DBA kann zur Folge haben, dass eine in der Schweiz in Abzug gebrachte Verrechnungssteuer dem Anleger vom ausländischen Staat (Steuerdomizil des Anlegers) anlässlich seiner Steuerdeklaration teilweise oder ganz angerechnet wird. Zum Index
Erwerbsunfähigkeitsleistungen Sie sichert bei Erwerbsunfähigkeit der versicherten Person ein Ersatzeinkommen. Die Wartefrist, nach welcher der Lebensversicherer leistungspflichtig wird, beträgt mindestens einen Monat und höchstens zwei Jahre. Damit kann der persönlichen Situation des Versicherten (z.B. Lohnfortzahlung, Krankentaggeldversicherung) Rechnung getragen werden. Die Erwerbsunfähigkeitsleistung wird längstens bis zum vereinbarten Endtermin - in der Regel das Erreichen des AHV-Alters - bezahlt. Eine Erwerbsunfähigkeitsleistung kann für eine vereinbarte Anzahl Jahre (temporäre Versicherung) oder nur für ein Jahr (einjährige Versicherung) mit Anrecht auf jährliche Erneuerung ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden. Letztere Variante ist nur bei wenigen Gesellschaften möglich. Zum Index
Erwerbsunfähigkeitsrente Siehe Erwerbsunfähigkeitsleistungen. Zum Index
Eurobonds Anleihe, die in einer anderen Währung als der Herkunftswährung des Schuldners auf dem Eurokapitalmarkt ausgegeben wird. Zum Index
Euromarkt Bezeichnung für Geld- und Kapitalmärkte, an denen Währungen und Wertpapiere ausserhalb ihrer jeweiligen Herkunftsländer gehandelt werden. Zum Index
Ex-Datum Tag, an dem der Coupon eines Fondsanteils abgetrennt ist. Der Käufer eines Fonds "ex Coupon" hat keinen Anspruch auf dessen Ausschüttung, dafür ist der Fondskurs nach der Abtrennung des Coupons entsprechend tiefer. Zum Index
Externe Versicherung Versicherung eines Arbeitnehmers, der kein Anstellungsverhältnis mit dem Arbeitgeber der Vorsorgeeinrichtung aufweist. Zum Index
FCP Siehe Fonds commun de placement. Zum Index
Festverzinsliche Wertpapiere Zusammen mit den Geldmarktpapieren werden Obligationen als festverzinsliche Wertpapiere bezeichnet, weil sie regelmässige, feste Zinszahlungen leisten und am Ende der Laufzeit den Nominalbetrag vollumfänglich zurückbezahlen. Zum Index
Finanzmarktaufsicht Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA). Als staatliche Aufsichtsbehörde ist die(FINMA mit hoheitlichen Befugnissen über Banken, Versicherungen, Börsen, Effektenhändler sowie kollektive Kapitalanlagen ausgestattet. Sie ist zuständig für die Geldwäschereibekämpfung und wickelt bei Bedarf Sanierungsverfahren und Konkurse ab. Darüber hinaus ist sie Aufsichtsbehörde im Bereich der Offenlegung von Beteiligungen und Beschwerdeinstanz bei von der Übernahmekommission erlassenen Verfügungen im Bereich der öffentlichen Kaufangebote bei börsenkotierten Gesellschaften. Zum Index
FINMA Siehe Finanzmarktaufsicht. Zum Index
Floating Rate Notes Variabel verzinsliche Wertpapiere. Zum Index
Fonds Siehe Anlagefonds Zum Index
Fonds commun de placement Französische Bezeichnung für Anlagefonds in Vertragsform. Zum Index
Fondsdomizil Der Fonds hat sein Domizil in dem Land, in welchem er errichtet bzw. der dortigen Aufsichtsbehörde zur Registrierung gemeldet wurde und in der sich die Deptobank befindet. Zum Index
Fondsgebundene Lebensversicherung Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung wird der Anteil der Versicherungsbeiträge, welcher normalerweise im Deckungsstock angelegt wird (Sparanteil), für den Erwerb von Fondsanteilen verwendet. Zum Index
Fondsleitung Die Fondsleitung verwaltet den Anlagefonds für Rechnung der Anleger. Sie entscheidet insbesondere über die Anlagen und macht alle zum Anlagefonds gehörigen Rechte geltend. Sie kann die Anlageentscheide und weitere Teilaufgaben delegieren, haftet aber für Handlungen der von ihr Beauftragten wie für eigenes Handeln. Zum Index
Fondspolice Gemischte Versicherung, bei der der Sparteil der Prämie in Anlagefonds investiert wird. In der Regel ist bei der Fondspolice nur das Todesfallkapital garantiert, nicht aber das Erlebensfallkapital. Die Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit ist bei den meisten Gesellschaften versicherbar. Die Erträgnisse sind unter bestimmten Bedingungen von der Einkommenssteuer befreit (Steuerbefreiung). Fondspolicen sind als Einmalprämie oder als Versicherung mit Jahresprämien (gemischte Versicherung) erhältlich. Zum Index
Fondsreglement Das Fondsreglement bildet die Grundlage für die Tätigkeit des Fonds. Es regelt die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien und wird gemeinsam von Fondsleitung und der Depotbank aufgestellt. Der Mindestinhalt ist zwingend vorgeschrieben. Eine nachträgliche Änderung kann nur durch die FINMA oder - bei Einsprachen von Anlegern - durch den Zivilrichter vorgenommen werden, und nicht mehr bloss durch eine einseitige Entscheidung seitens der Fondsleitung. Zum Index
Fondssparplan Vertrag zwischen einem Anleger und seiner Bank, worin vereinbart wird, dass der Anleger regelmässige Zahlungen leistet. Diese werden durch die Bank in Anteile von Anlagefonds investiert. Zum Beispiel der Swisscanto Flex Invest. Zum Index
Forward Pricing Nach diesem System wird das Fondsvermögen jeweils anhand der Börsenschlusskurse vom Vortag bewertet. Gegenteil: Historic Pricing. Zum Index
Fraktion Im Anlagefondsgeschäft als der Bruchteil eines Fondsanteils zu verstehen. Zum Index
Freizügigkeit Das BVG schreibt vor, dass die Höhe der Freizügigkeitsleistung, auf die eine versicherte Person beim Austritt Anspruch hat, dem bis zum Zeitpunkt der Überweisung erworbenen Altersguthaben entspricht. Diese Regelung bezieht sich auf die vom BVG vorgeschriebenen Minimalleistungen. Bis zum Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (Freizügigkeitsgesetz) am 1. Januar 1995 war somit die volle Freizügigkeit nur im obligatorischen Bereich verwirklicht. Das Freizügigkeitsgesetz hat dies geändert. Zum Index
Freizügigkeitsgesetz (FZG) Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 17. Dezember 1993, in Kraft seit 1. Januar 1995. Es schreibt vor, dass austretende Arbeitnehmende auch im überobligatorischen Bereich Anspruch auf die eigenen Sparbeiträge haben. Auf diejenigen des Arbeitgebers sowie auf die aufgelaufenen Zinsen. Die Berechnung dieser Freizügigkeitsleistung gestaltet sich unterschiedlich, je nachdem, ob es ich bei der betreffenden Vorsorgeeinrichtung um eine sogenannte Beitragsprimat- oder eine Leitungsprimat-Kasse handelt. Weiter hat das Freizügigkeitsgesetz Bestimmungen über die Überweisung der Freizügigkeitsleistung, die Barauszahlung und die Ansprüche bei Ehescheidung aufgestellt. Zum Index
Freizügigkeitskonto Sparkonto zur Sicherstellung von Arbeitnehmeransprüchen gegenüber der Personalvorsorgeeinrichtung der 2. Säule. Zum Index
Freizügigkeitsleistung Betrag, der dem Versicherten beim Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung zusteht. Entspricht seit Inkrafttreten des Freizügigkeitsgesetzes bei Kassen mit Leistungsprimat dem Barwert der erworbenen Leistungen, bei Kassen mit Beitragsprimat dem Altersguthaben. Zum Index
Freizügigkeitspolice Versicherungspolice zur Aufnahme und Erhaltung der Freizügigkeitsleistung. Zum Index
Freizügigkeitsstiftung Freizügigkeitsstiftungen dienen dem Zweck, Freizügigkeitsvermögen von einzelnen Arbeitnehmern, die ihre Freizügigkeitsleistung weder bei der alten Vorsorgeeinrichtung belassen noch bei einer neuen einbringen können, zu verwalten. Zum Index
Fund of Funds Siehe Dachfonds Zum Index
Futures Terminkontrakt, bei dem Käufer und Verkäufer sich verpflichten, eine bestimmte Menge eines Basiswertes bei Fälligkeit zu einem festgelegten Preis zu liefern bzw. abzunehmen. Futures sind hochliquide standardisierte Finanzinstrumente, deren eigener Wert vom Wert des Basiswertes abhängt. Sie werden am Terminmarkt gehandelt. Man unterscheidet Financial Futures und Commodity-Futures. Basiswerte von Financial Futures sind beispielsweise Aktienindizes, Devisen oder Zinsen. Commodity-Futures beziehen sich auf realwirtschaftliche Objekte, wie Rohstoffe oder landwirtschaftliche Produkte. Bei Futures unterscheidet man nur zwei Geschäftsarten: Eine Long-Position bezeichnet die Pflicht, bei Fälligkeit den vereinbarten Preis zu zahlen und den Basiswert abzunehmen; bei einer Short-Position verpflichtet man sich, den Basiswert zu liefern - im Gegenzug erhält der Lieferant den Kaufpreis. Bei den meisten Futures-Kontrakten kommt es heutzutage nicht mehr zu einer Erfüllung in Form von Lieferung des Basiswertes, sondern es findet ein Barausgleich statt. Zum Index
FZG Siehe Freizügigkeitsgesetz. Zum Index
Geldkurs / Briefkurs Der Briefkurs ist der Preis, bei dem ein Anbieter bereit ist, ein Wertpapier zu verkaufen (Verkaufspreis). Der Geldkurs ist der Preis, bei dem ein Nachfrager bereit ist, ein Wertpapier zu kaufen (Kaufpreis). Der Briefkurs ist höher als der Geldkurs. Von der Spanne (englisch: Bid-Ask-Spread) lebt der Händler. Zum Index
Geldmarktanlagen Kurzfristige Anlagen in Schweizer Franken oder Fremdwährung mit Laufzeiten zwischen 1 Tag und 12 Monaten. Zum Index
Geldmarktfonds Anlagefonds, die in kurzfristigen, festverzinslichen Papieren (Laufzeit unter einem Jahr) in bestimmten Währungen investieren. Auch Money Market Funds genannt. Zum Index
Geldmarktinstrumente Wertpapiere mit Laufzeiten von maximal einem Jahr, die am Geldmarkt gehandelt werden. Das klassische Geldmarktinstrument in der Schweiz ist die Geldmarktbuchforderung des Bundes. Für ausländische Anlagen wichtig sind Commercial Papers, Certificates of Deposit und Treasury Bills. Zum Index
Gemeinschaftsstiftung Eine Gemeinschaftsstiftung ist eine Stiftung für verschiedene Unternehmen, die durch eine bestimmte Gemeinsamkeit miteinander verbunden sind und die ihren Arbeitnehmern eine einheitliche Vorsorge bieten möchten. Typisches Merkmal dieser Stiftung ist, dass die Organisation und die Rechnungsführung einheitlich geregelt sind. Beispiel Stiftung eines Verbandes oder eines Konzerns. Zum Index
Gemischte Lebensversicherung Im Gegensatz zur reinen Todesfallrisikoversicherung wird hier nicht nur bei vorzeitigem Tod ein Kapital (Todesfallkapital) ausbezahlt, sondern auch bei Erleben des Vertragsablaufs (Erlebensfallkapital). Die Prämie enthält deshalb neben dem Kostenteil für das Todesfallrisiko auch einen Sparteil. Die versicherte Todesfallsumme entspricht in der Regel dem - garantierten - Erlebensfallkapital. Die gemischte Versicherung kann mit periodischen Prämien, zum Beispiel Jahresprämien, oder mit einer einzigen Prämie zu Beginn der Versicherung (Einmalprämie) bezahlt werden. Zum Index
Geschäftsjahr Siehe Rechnungsjahr. Zum Index
Geschlossener Fonds Anlagefonds in Gesellschaftsform (normalerweise als Aktiengesellschaft) mit fixem Kapital. Ein geschlossener Fonds ist nicht verpflichtet, ausgegebene Anteile auf Verlangen des Anteilinhabers zurückzunehmen. Gemäss Kollektivanlangengesetz (KAG) können in der Schweiz geschlossene Fonds als Kommanditgesellschaft und als SICAF (Société d'Investissement à Capital Fixe) errichtet werden. Nach schweizerischem Recht ist diese Anlagefondsform nicht zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Gegenteil: Offener Fonds. Zum Index
Gesundheitsprüfung Eine Gesundheitsprüfung ist grundsätzlich immer dann erforderlich, wenn bei einem Lebensversicherungsantrag Todesfall- und/oder Invaliditätsrisiken zu versichern sind. Die Prämien werden aufgrund durchschnittlicher Gesundheit und Lebenserwartung sowie vollständiger Erwerbsfähigkeit berechnet. Wenn der Gesundheitszustand oder die erbliche Veranlagung von dieser Norm abweichen, oder wenn aufgrund einer durchgemachten Krankheit ein erhöhtes Risiko zu erwarten ist, so müssen unter Umständen Prämienzuschläge verlangt oder Vorbehalte angebracht werden, um das erhöhte Risiko versichern zu können. Ein Vertrag ist nur gültig, wenn die im Lebensversicherungsantrag enthaltenen Fragen wahrheitsgemäss und vollständig beantwortet werden. Zum Index
Halbautonome Stiftung Vorsorgeeinrichtung, welche lediglich die Spargelder selbst verwaltet und anlegt. Die Risiken Tod und Invalidität sind bei einer Lebensversicherungsgesellschaft rückversichert, wofür Risikobeiträge zu erbringen sind. Zum Index
Halbjahresbericht Siehe Jahresbericht. Zum Index
Halbjahresbericht Die Fondsleitung veröffentlicht für jeden von ihr verwalteten Anlagefonds innerhalb von vier Monaten nach Abschluss des Rechnungsjahres einen geprüften Jahresbericht und innerhalb von zwei Monaten nach Ablauf der ersten Hälfte des Rechnungsjahres einen ungeprüften Halbjahresbericht. Der Jahresbericht enthält u.a. Angaben zur Jahresrechnung, zu den Mittelzu- und -abflüssen und zum Inventar des Vermögens sowie den Bericht der Revisionsstelle. Der Halbjahresbericht enthält die wichtigsten Halbjahresergebnisse. Zum Index
Hebelwirkung Siehe Leverage. Zum Index
Hedge Fund Hedge Funds sind (nur sehr schwach) regulierte, hauptsächlich in Offshore-Zentren domizilierte Investment-Partnerschaften, die nicht nur ihre eigenen Mittel einsetzen, sondern sich auch bei Banken fremdfinanzieren. Trotz dem verfänglichen Namen dieses Instrumentes (das englische 'to hedge' bedeutet sich absichern) sind Absicherungsgeschäfte keineswegs der Hauptzweck der Hedge Funds. Diese Fonds zeichnen sich im Gegenteil durch Transaktionen aus, die gewöhnlichen Anlagefonds nicht erlaubt sind. Dazu gehören Leerverkäufe von Wertpapieren, Rohwaren oder Devisen, Börsengeschäfte auf Kredit sowie der weitreichende Einsatz von Derivaten aller Art. Zum Index
Hedging Absicherung eines Investments gegen Kurs-, Währungsrisiken o.ä. durch Abschluss eines Gegengeschäfts, z.B. durch ein Options- oder Termingeschäft, das hinsichtlich seiner Art und seines Umfangs die Risiken des Grundgeschäftes weitgehend abdeckt. Zum Index
High Watermark Kommt im Zusammenhang mit erfolgsabhängigen Gebühren (Performance Fees) zur Anwendung. Der Fondsmanager berechnet seine Gewinnbeteiligung auf der Basis der Wertsteigerung über den letzten Höchststand des Nettoinventarwertes hinaus. Dies hat zur Folge, dass die Performance Fee erst anfällt, nachdem eventuelle Verluste wieder vollständig aufgeholt wurden. Zum Index
High-Yield Bonds High-Yield-Bonds oder hochverzinsliche Obligationen sind festverzinsliche Wertpapiere, die von den führenden Ratingagenturen als BB+ (bei Standard & Poor´s) bzw. Ba1 (bei Moody´s) oder schlechter eingestuft wurden bzw. dieser Einstufung entsprechen, sofern sie noch kein Rating haben. Wegen ihrer schlechteren Kreditqualität bieten High Yield-Bonds eine höhere Rendite (durch höhere Zinsen) als Papiere besserer Bonität, beinhalten aber auch höhere Risiken. Unternehmen und Schwellenländer stellen die wichtigste Emittentengruppe dieser Anleihen dar. Zum Index
Hinterlassenenleistungen Leistungen, welche beim Tod einer versicherten Person an deren Hinterlassene ausgerichtet werden. Das BVG kennt als Hinterlassenenleistungen die Witwenrente und die Waisenrente. Weitere Leistungen wie Todesfallkapital und/oder Witwerrente können freiwillig versichert werden. Zum Index
Historic Pricing Abrechnungsmethode im Fondsgeschäft. Der Anleger kennt im Zeitpunkt der Zeichnung/Rückgabe den Nettoinventarwert des Fonds. Gegenteil: Forward Pricing. Zum Index
Immobilienfonds Anlagefonds, deren Mittel unter Wahrung des Grundsatzes der Risikoverteilung in Immobilienwerte (Grundstücke, Häuser, Beteiligungen an Immobiliengesellschaften) angelegt werden. Die besonderen Eigenschaften der Immobilien als Kapitalanlage erfordern eine Reihe von Sonderbestimmungen bei der gesetzlichen Regelung (zum Beispiel bei der Kündigung). Zum Index
Index Kennzahl der Entwicklung der Kurse an einem oder mehreren Märkten. Der bekannteste und zugleich älteste Aktienindex ist der Dow Jones. Indices erlauben es, die Performance eines Fonds, der auf einem bestimmten Markt investiert ist, mit der Entwicklung dieses Marktes zu vergleichen. Vergleiche auch Benchmark. Zum Index
Indexfonds Enthält im Portefeuille in der Regel die gleichen Titel in derselben Gewichtung wir ein bestimmter repräsentativer Börsenindex. Oftmals werden im Fondsreglement ausdrücklich Abweichungen zugelassen (in eng definiertem Rahmen), so dass die effektive Gewichtung der Titel im Fonds von derjenigen des Referenzindexes abweichen kann. Ein Indexfonds entspricht im Prinzip einem passiven Investment, denn es werden keine Titel aufgrund von Renditeprognosen selektiert. Aus diesem Grund sind oftmals Verwaltungs- und Ausgabekommission tiefer als bei aktiv verwalteten Aktienfonds. Das Ziel der Investition in einen Indexfonds besteht darin, eine ebenso gute Perfomance zu erzielen wie der entsprechende Referenzwert. Zum Index
Inlandanleihen Obligationen einheimischer Schuldner in der eigenen Währung auf dem Heimmarkt Zum Index
Innerer Wert Siehe Nettoinventarwert Zum Index
Invaliden-Kinderrente Rente, die jedem Kind einer versicherten Person zusteht, die eine Invalidenrente bezieht, sofern das Kind beim Tode der versicherten Person eine Waisenrente beanspruchen könnte. Die Höhe der Rente beträgt nach BVG 20% der Invalidenrente. Sie wird bis zum Schlussalter des anspruchsberechtigten Kindes ausgerichtet. Zum Index
Invalidenleistungen Leistungen, die erbracht werden, wenn die versicherte Person nach Ablauf der Wartefrist weiterhin erwerbsunfähig ist. Das BVG kennt als Invalidenleistungen die Invalidenrente und die Invaliden-Kinderrente. Zum Index
Invalidenrente Eine Invalidenrente wird erbracht, wenn die versicherte Person nach Ablauf einer bestimmten, im Reglement festgelegten Zeitspanne (Wartefrist), weiterhin erwerbsunfähig ist. Anspruch auf die volle Invalidenrente besteht gemäss BVG bei einer Erwerbsunfähigkeit von 70%. Zum Index
Invalidität Invalidität wird vielfach gleichgesetzt mit Erwerbsunfähigkeit. Im engeren Sinne bedeutet Invalidität jedoch eine dauernde Beeinträchtigung der Gesundheit (teilweise oder gänzlich) infolge Krankheit oder Unfall. Ein Erwerbsausfall muss damit nicht unbedingt verbunden sein. In der Lebensversicherung spricht man von dauernder, totaler oder teilweiser Invalidität. Eine Leistungspflicht ist nur dann gegeben, wenn das Einkommen wegen Krankheit oder Unfall tatsächlich gemindert wird. Zum Index
ISIN-Nummer International Securities Identification Number, auf deutsch: International anerkannte Wertschriftenkennziffer. Die ersten beiden Buchstaben entsprechen dem jeweiligen Ländercode. Zum Index
Jahresbericht Die Fondsleitung veröffentlicht für jeden von ihr verwalteten Anlagefonds innerhalb von vier Monaten nach Abschluss des Rechnungsjahres einen geprüften Jahresbericht und innerhalb von zwei Monaten nach Ablauf der ersten Hälfte des Rechnungsjahres einen ungeprüften Halbjahresbericht. Der Jahresbericht enthält u.a. Angaben zur Jahresrechnung, zu den Mittelzu- und -abflüssen und zum Inventar des Vermögens sowie den Bericht der Revisionsstelle. Der Halbjahresbericht enthält die wichtigsten Halbjahresergebnisse. Zum Index
Junk Bond Fund Anlagefonds, der in risikoreiche und entsprechend hochverzinsliche Obligationen investiert. Die Emittenten solcher Titel sind oft Unternehmen mit einem niedrigen Bonitätsrating. Siehe auch High-Yield Bonds. Zum Index
Kaderversicherung Zusatzversicherung in der 2. Säule für Kadermitarbeiter Zum Index
KAG Siehe Kollektivanlagengesetz Zum Index
Kapitalabfindung Einmalige Auszahlung des zur Verfügung stehenden Kapitals anstelle einer Alters-, Witwen- oder Invalidenrente auf Verlangen der anspruchsberechtigten Person. Die Möglichkeit der Kapitalabfindung muss im Reglement vorgesehen sein. Siehe auch Kapitaloption. Zum Index
Kapitalisierungssatz Dieser setzt sich aus der Lastenrechnung einer Liegenschaft zusammen (Anlagekapitalzins, Abgaben, Betriebskosten, Versicherungsprämien, Unterhalts- und Instandhaltungskosten, Gebäudeamortisation/Abschreibung, Mietzinsausfallrisiko, Verwaltungskosten) und wird als Prozentsatz des Ertragswertes ausgedrückt. Als Faktor zur Ermittlung des Ertragswertes wird der Kapitalisierungssatz auf Grund der zu erwartenden Liegenschaftsaufwendungen von einem unabhängigen Schätzungsexperten festgelegt. Zum Index
Kapitaloption Erklärung, dass die versicherte Person anstelle der Altersrente eine Kapitalabfindung wünscht. Bei vielen Pensionkassen muss dieser Wunsch frühzeitig (z.B. 3 oder 5 Jahre, je nach Pensionskassenreglement) vor dem Bezug angebracht werden. Der versicherten Person kann nur dann ein einmaliger Kaptialbetrag ausbezahlt werden, wenn sie ein Jahr vor dem ordentlichen Rücktrittsalter noch voll oder teilweise erwerbsfähig war. Zum Index
Kassenobligation Von Banken ausgegebene festverzinsliche Anlageformen mit Laufzeiten zwischen zwei und acht Jahren. Für Obligationenfonds kommen die Kassenobligationen nicht in Frage, da sie nicht zum offiziellen Börsenhandel zugelassen sind. Es gibt auch Banken, die ihre Kassenobligationen in Kontoform führen. Zum Index
Kollektivanlagengesetz (KAG) Abkürzung für das Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen, welches am 1.1.2007 in Kraft getreten ist. Es löste das Anlagefondsgesetz vom 1. Januar 1995 ab. Die Schweiz kennt eine Fondsgesetzgebung bereits seit dem Jahre 1966. Zum Index
Kollektivanlagevertrag Der Kollektivanlagevertrag stellt die Rechtsgrundlage für das Anlagefondsgeschäft in der Schweiz dar und wird zwischen der Fondsleitung, der Depotbank und dem Anleger abgeschlossen. Er bildet die Rechtsgrundlage für die Verwaltung des Anlagefonds durch die Fondsleitung einerseits und für die Beteiligung des Anlegers am Vermögen des Anlagefonds andererseits. Der Kollektivanlagevertrag wird durch das Fondsreglement verkörpert. Zum Index
Kollektivversicherung Versicherungsträger ist eine Versicherungsgesellschaft. Die Prämien werden nach Einheitstarifen berechnet und die kollektive Deckung erstreckt sich auf eine Personengemeinschaft. Versicherungsnehmer ist in der Regel die Sammelstiftung der Versicherungsgesellschaft. Zum Index
Kontrollstelle Juristische oder natürliche Person, welcher die jährliche Kontrolle der Rechnungslegung und Geschäftsführung von Einrichtungen der beruflichen Vorsorge übertragen wird. Die Anforderungen sind in Art. 33 BVV 2 umschrieben. Zum Index
Koordinationsabzug Wird zur Bestimmung des koordinierten Lohnes vom massgeblichen Lohn in Abzug gebracht. Zum Index
Koordinierter Lohn Bezeichnung des Lohnanteils welcher für das BVG berücksichtigt wird. Er berechnet sich durch Abzug des Koordinationsabzugs vom massgebenden Lohn, der seinerseits durch einen gesetzlich festgelegten Maximalbetrag begrenzt wird. Zum Index
Korrelation Statistisches Mass, das den linearen Zusammenhang (oder Parallelitätsgrad) zwischen zwei Zahlenreihen, z.B. Performance von zwei Aktienanlagen, misst. Die Korrelation kann Werte zwischen -1 und +1 aufweisen. Je näher die Zahl bei 1 liegt, desto stärker ist der Zusammenhang. Liegt der Wert bei -1, bewegen sich die Anlagen gegenläufig. Bei einer Korrelation von 0 besteht scheinbar kein Zusammenhang zwischen der Entwicklung der beiden Anlagen. Zum Index
Kotierung Zulassung eines Wertpapiers zum offiziellen Börsenhandel. Zum Index
Kurs Preis für Wertpapiere und Anteile von Anlagefonds, die an der Börse kotiert sind oder ausserbörslich gehandelt werden (Immobilienfonds). Der Kurs bildet sich durch Angebot und Nachfrage auf dem Markt, während der Ausgabe- und Rücknahmepreis der Anteile auf Grund des Nettoinventarwerts durch die Fondsleitung festgelegt wird. Zum Index
Länderfonds Die Anlagen konzentrieren sich auf ein geographisch fest umschriebenes Land, beispielsweise die Schweiz, Regionen (z.B. Osteuropa) oder Kontinente (Asien). Zum Index
Large Caps Gesellschaften mit sehr grosser Börsenkapitalisierung im Verhältnis zum Börsenmarkt, auf dem sie präsent sind. Zum Index
Laufzeit Zeitspanne von der Emission bis zur Fälligkeit bzw. zur vorzeitigen Rückzahlung einer Obligation. Nicht zu verwechseln mit der Duration. Siehe auch Restlaufzeit. Zum Index
Leerverkauf Verkauf von Finanzinstrumenten auf Termin, die der Verkäufer noch nicht besitzt, wobei es sein Anlageziel ist, sich bis zur Lieferung günstiger mit den fehlenden Titeln eindecken zu können. Das Risiko bei Leerverkäufen liegt in einer möglichen Kurssteigerung der Basistitel. Somit kann mit Leerverkäufen auf sinkende Kurse spekuliert werden. Zum Index
Leistungsprimat Die Art und Höhe der Vorsorgeleistung wird reglementarisch in Prozenten einer Bezugsgrösse (bspw. massgeblicher Lohn) festgelegt und daraus abgeleitet die Höhe der Beiträge ermittelt. Siehe auch Beitragsprimat. Zum Index
Leverage Mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz lassen sich mit derivativen Instrumenten grössere Renditen erzielen, als es bei einer Investition in den eigentlichen Basiswerten möglich ist. Dieser Effekt wird als Leverage bezeichnet. Zum Index
Liquidität Mit Anlagefondsanteilen ist der Anteilinhaber liquid, dass heisst, er kann seine Anteile in der Regel jederzeit zurückgeben. Die Fondsgesellschaften sind (bei offenen Fonds) verpflichtet, Anteile ohne Kündigungsfristen zum jeweiligen Rücknahmepreis zurückzunehmen. Zum Index
Long (Short) Die unter diesem Begriff zusammengefassten Strategien optimieren Rendite und Risiko durch die Kombination von Finanzinstrumenten. Der Kauf einer Aktie, die eine Wertsteigerung erwarten lässt (= Long-Seite), wird kombiniert mit dem gleichzeitigen Verkauf einer anderen Aktie, von der eine Wertsenkung erwartet wird (= Short-Seite). Leerverkäufe und Kreditfinanzierungen für Investments sind ausdrücklich erlaubt. Bei Long/Short Strategien basiert die Auswahl der Anlagen auf fundamentalen Faktoren und gestützt auf technische Aspekte und Indikatoren. Zum Index
Management-Fee Gebühr, die ein Fondsmanager als Entgelt für die Fondsverwaltung einbehält. Wird vom Fondsvermögen abgezogen. Zum Index
Marktkapitalisierung Auch Börsenkapitalisierung genannt. Marktwert eines Unternehmens gemessen am Börsenkurs seiner Aktien multipliziert mit der Anzahl aller ausstehender Titel. Zum Index
Marktrisiko Risiko, das von Faktoren abhängt, die den gesamten Markt beeinflussen und nicht durch Diversifikation reduziert oder ausgeschlossen werden kann. Zum Index
Massgebender Lohn Gesamtheit aller Elemente der jährlichen Entlöhnung, welche für den beruflichen Vorsorgeplan berücksichtigt werden müssen. Zum Index
Medium-Term Funds Als Medium-Term Fonds werden in der Regel Obligationenfonds mit einer (Rest-)Laufzeit von 3 bis 5 Jahren bezeichnet. Zum Index
Mid Caps Mittelgrosse Unternehmen. Zum Index
Moderne Portfoliotheorie Die moderne Portfoliotheorie (Modern Portfolio Theory, MPT) befasst sich mit den Mechanismen der Preisbildung auf den Finanzmärkten. Die Analyse beruht auf theoretischen Annahmen und empirischen Beobachtungen. Die quantitative Erfassung des Risikos von Finanzanlagen und die These von der Effizienz der Finanzmärkte gehören zu den heute allgemein anerkannten Grundsätzen der Vermögensverwaltung. Sie bilden die Voraussetzung für die Entscheidungen zur Diversifikation von Portefeuilles bzw. für die Asset allocation. Ein Zweig der modernen Portfoliotheorie befasst sich mit den heute allgemein anerkannten Grundmustern zur Preisbildung von derivativen Instrumenten. 1990 haben drei Vordenker der modernen Portfoliotheorie, Henry Markowitz, Merton Miller und William Sharp den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhalten. Zum Index
Modified Duration Ist eine Risikokennzahl und gibt an, wie Zinsänderungen auf den Kurs einer Anleihe oder eines Anleihenportfolios wirken. Je höher die Modified Duration, desto stärker reagiert der Anleihenkurs auf Zinsänderungen. Beträgt zum Beispiel die Modified Duration eines Obligationenfonds 5.55, so wird der Fonds bei einer Erhöhung des allgemeinen Zinsniveaus um 1%, um 5.55% verlieren und umgekehrt. Zum Index
Money Market Fund Siehe Geldmarktfonds. Zum Index
Mutual Fund Dieser Ausdruck bezeichnet offene Anlagefonds amerikanischen Rechts. Zum Index
Nachhaltigkeit Eine Entwicklung, welche die Bedürfnisse der Gegenwart zufrieden stellt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr befriedigen können. Fonds von Swisscanto mit Berücksichtung von Nachhaltigkeitskriterien sind durch die Bezeichnung "Green Invest" im Namen gekennzeichnet. Zum Index
NAV Nat asset value. Siehe Nettoinventarwert Zum Index
Nebenwerte Siehe Small Caps und Mid Caps. Zum Index
Net asset value (NAV) Siehe Nettoinventarwert Zum Index
Nettofondsvermögen Das zu Verkehrswerten berechnete Fondsvermögen abzüglich allfälliger Verbindlichkeiten. Zum Index
Nettoinventarwert Der Nettoinventarwert eines Anteils entspricht dem Nettofondsvermögen geteilt durch die Anzahl der sich im Umlauf befindenden Anteile. Bei Wertschriften- und Geldmarktfonds ist der Nettoinventarwert, der in der Regel täglich berechnet wird, die Basis für die Abrechnung der Zeichnungen und Rücknahmen. Auch Inventarwert, Anteilswert, innerer Wert oder englisch Net asset value genannt. Zum Index
Notes Am Schweizer Kapitalmarkt privat (ohne öffentliche Werbung) platzierte Wertpapiere ausländischer Schuldner. Zum Index
Obligationen Schuldverpflichtungen mit festem, gelegentlich auch variablem Zinssatz und in der Regel festem Fälligkeits- und Rückzahlungstermin. Häufigste Emittenten sind grosse Unternehmen, staatliche Organisationen wie Bund und Kantone, öffentlich-rechtliche Institutionen sowie internationale Organisationen wie die Weltbank oder der Internationale Währungsfonds. Synonyme sind Anleihen, Renten, Bonds oder Schuldverschreibungen. Zum Index
Obligationenfonds Anlagefonds, die in Obligationen und andere fest- oder variabel verzinsliche Papiere investieren die ebenfalls Kursrisiken und allenfalls Währungsschwankungen unterworfen sind. Obligationenfonds sind in der Regel auf eine bestimmte Referenz- und Anlagewährung ausgerichtet. Auch Bond Funds genannt. Zum Index
Offener Fonds Offener Anlagefonds, welcher laufend Anteile ausgibt und zurücknimmt. Entspricht dem gebräuchlichsten Fondstyp in der Schweiz. Zum Index
Offshore Fund Anlagefonds mit Sitz in Ländern, die Steuerfreiheit oder Steuervorteile bieten (z.B. Bahamas, Cayman Islands), jedoch wegen der fehlenden oder unzureichenden Anlagefondsgesetzgebung und Aufsicht für den Anleger erhebliche Risiken bergen können. In der Schweiz werden nur Offshore Funds aus Ländern zum öffentlichen Vertrieb zugelassen, die über eine mit der Schweiz vergleichbare Fondsaufsicht verfügen. Zum Index
Open-end Fund Siehe Offener Fonds. Zum Index
Optionsanleihen Obligationen, die mit einem Optionsschein ausgestattet sind. Der Optionsschein berechtigt während der Optionsfrist und zu einem im Voraus fixierten Preis zum Bezug einer bestimmten Anzahl Aktien des betreffenden Unternehmens. Die Obligation läuft auch nach Ausübung der Option bis zum Verfalldatum weiter. Zum Index
Organisationsreglement Umschreibt die Aufgaben der Vorsorgekommission sowie die Modalitäten für die Wahl von deren Mitgliedern, die Aufgaben des Stiftungsrates, der Kontrollstelle und des Experten. Das Organisationsreglement ist integrierter Bestandteil der Vorsorgereglemente. Zum Index
Parität Zahlenmässig gleich starke Vertretung der Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Stiftungsrat. Zum Index
Paritätische Finanzierung Erbringung der Spar- und Risikobeiträge durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen. BVG und OR schreiben vor, dass der Arbeitgeber einen mindestens gleich grossen Beitrag an die Vorsorge leisten muss wie die Gesamtheit aller Arbeitnehmer. Zum Index
Paritätische Verwaltung Das BVG schreibt vor, dass die Verwaltungsorgane einer Vorsorgeeinrichtung zu gleichen Teilen aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern zusammengesetzt sein müssen. In einer Stiftung ist dies in der Regel der Stiftungsrat. In einer Sammelstiftung wird zu diesem Zweck in jeder angeschlossenen Vorsorgeeinrichtung eine Vorsorgekommission gewählt. Zum Index
Passive Anlagestrategie Investmentstil, der den Vergleichsindex so genau wie möglich abzubilden versucht, im Gegensatz zum aktiven Investmentstil, dessen Ziel es ist, den Index zu übertreffen. Zum Index
Patronale Stiftung Das Vermögen einer patronalen Stiftung wird ausschliesslich durch Zuwendungen von Seiten des Arbeitgebers oder durch eigene Kapitalerträge gebildet, jedenfalls nicht aus Beiträgen der Destinatäre. Die Leistungen einer patronalen Stiftung sind im allgemeinen reine Ermessensleistungen, worauf die Destinatäre grundsätzlich keinen Rechtsanspruch haben. Zum Index
Patronaler Fonds Die Verfügungsgewalt liegt allein beim Arbeitgeber, der auch die Finanzierung alleine übernimmt. Zum Index
Pauschale Verwaltungskommission Die sogenannte pauschale Verwaltungskommission, welche dem Fondsvermögen belastet wird, deckt sämtliche im Zusammenhang mit der Leitung, Verwaltung und Verwahrung des Fondsvermögens sowie dem Vertrieb des Fonds anfallenden Kosten ab (Druck der Prospekte, Jahres- und Halbjahresberichte, Kosten der Revisionsstelle und Kurspublikationen, Gebühren der Aufsichtsbehörde etc.). Einzig die aus der Verwaltung des Fondsvermögens anfallenden Transaktionskosten (marktkonforme Courtagen, Gebühren, Abgaben etc. sowie allfällige Steuern) sind darin nicht enthalten. Zum Index
Pensionierungsalter Ordentliches Rentenalter (Frauen: 64 Jahre; Männer 65 Jahre) Zum Index
Pensionskasse Bezeichnung für eine Institution, die wiederkehrende Leistungen (Pensionen) ausrichtet. Heute umgangssprachlicher Ausdruck für Vorsorgeeinrichtung. Zum Index
Performance Englischer Ausdruck für die Wertsteigerung einer Anlage. Bei Performance-Vergleichen von Fonds ist darauf zu achten, ob im Betrachtungszeitraum Ausschüttungen vorgenommen wurden. Sollten Gelder verteilt worden sein, errechnet sich die Performance aus der Ausschüttung zuzüglich der Kurssteigerung, wenn der Fonds besser rentiert als sein Referenzindex (Überperformance) bzw. abzüglich der Kurseinbusse (Unterperformance). Zum Index
Performance Fee Bei einigen Anlagefonds (z.B. Hedge Funds) wird dem Anleger oft neben der herkömmlichen Verwaltungsgebühr noch eine zusätzliche erfolgsabhängige Gebühr in Form eines prozentualen Anteils der jährlichen Wertsteigerung des Fonds belastet. Dabei wird meist eine "Hochwassermarke" (engl. High Watermark) gesetzt. Zum Index
Portefeuille Im Anlagefondsbereich die Zusammensetzung des Vermögens in einem Fonds. Zum Index
Portfolio Siehe Portefeuille. Zum Index
Portfolio Manager Anlagespezialist, der das Fondsvermögen eines oder mehrerer Anlagefonds verwaltet. Er entscheidet innerhalb der festgelegten Anlagegrundsätze, welche Werte zu kaufen bzw. zu verkaufen sind. Auch Asset Manager genannt. Zum Index
Portfoliotheorie Eine zentrale Erkenntnis der modernen Portfoliotheorie betrifft den Zusammenhang zwischen Risiko und Ertrag. Ein höherer Ertrag kann grundsätzlich nur mit einem grösseren Risiko "erkauft" werden. Mit einer breiten Streuung der Anlagen (Diversifikation) kann das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag indessen optimiert werden. Auf diese Weise lässt sich mit einem gleich grossen Risiko ein höherer Ertrag erwirtschaften bzw. ein gleich hoher Ertrag mit einem geringeren Risiko erzielen. Zum Index
Prämie Meist in Prozent ausgedrückter Wert eines Wertpapiers, der über einem bestimmten Referenzpreis, in der Regel dem Nennwert, liegt. Unter Prämie versteht man auch den Betrag (oft auch in Prozenten ausgedrückt), den der Käufer für ein entsprechendes Recht (Optionspreis, Option, Bezugsrecht, Warrant) über den rechnerischen Wert hinaus zu bezahlen bereit ist. Bei den zu Absicherungszwecken eingesetzten derivativen Instrumenten (Put-Optionen) ist es der Preis, den der Optionskäufer für das Recht bezahlt, den Basiswert zu verkaufen. Zum Index
Prämienbefreiung Sie sichert die Fortzahlung der Prämie durch die Versicherungsgesellschaft, falls der Versicherungsnehmer erwerbsunfähig wird. Dadurch wird die Erreichung des Vorsorgeziels garantiert. Technisch ist die Prämienbefreiung nichts anderes als eine Erwerbsunfähigkeitsrente. Die Prämienbefreiung tritt in der Regel nicht sofort in Kraft, sondern nach einer - vertraglich vereinbarten - Wartefrist (z.B. nach drei, sechs, zwölf oder vierundzwanzig Monaten). Zum Index
Private Equity Ein Start-up-Unternehmen oder ein schon agierendes Jungunternehmen benötigen in den meisten Fällen Kapital, das über Investoren und Private Equity Funds gesucht wird. Da es sich in der Regel um noch nicht an der Börse kotierte Unternehmen handelt, spricht man von privaten Märkten, in denen investiert wird. Zum Index
Prospekt Der Prospekt enthält nebst dem Fondsvertrag weitere wichtige Informationen über den Anlagefonds und muss laufend aktualisiert werden. Das Kollektivanlagengesetz (KAG) schreibt vor, dass der Fondsvertrag im Prospekt enthalten sein muss. Zum Index
PVK Siehe Pauschale Verwaltungskommission Zum Index
Quellensteuer Steuer, die das Steuerobjekt unmittelbar beim Entstehen (an der Quelle) erfasst. Die Schweizer Verrechnungssteuer ist z.B. eine Quellensteuer. Zum Index
Rating Die Bewertung der Bonität von Schuldnern durch spezielle Rating-Agenturen wie Standard & Poor's oder Moody's. Zum Index
Rechnungsjahr Periode zwischen zwei Jahresabschlüssen eines Anlagefonds, die nicht zwangsläufig dem Kalenderjahr entsprechen muss. Das Rechnungsjahr ist massgebend für die Besteuerung von thesaurierenden Anlagefonds und wird auch Geschäftsjahr genannt. Zum Index
Rechnungswährung Währung, in welcher die Buchhaltung des Fonds geführt wird und in welcher der Inventarwert sowie die Ausgabe- und Rücknahmepreise berechnet werden. Nicht zu verwechseln mit der Anlagewährung und der Referenzwährung. Zum Index
Referenzindex Siehe Benchmark Zum Index
Referenzwährung Die Währung, in welcher ein Anleger normalerweise denkt, rechnet und seine Verbindlichkeiten erfüllt. Bei einem Anlagefonds ist es die Währung, in der die Wertentwicklung gemessen wird. Zum Index
Regionenfonds Anlagefonds, die ihre Investitionen in einer bestimmten geografischen Region (z.B. Ost-Asien) oder einem besonderen Wirtschaftsraum (z.B. Euroland) tätigen. Zum Index
Register für berufliche Vorsorge Vorsorgeeinrichtungen, welche die Personalvorsorge gemäss BVG durchführen, müssen sich im Register für berufliche Vorsorge, welches von der zuständigen Aufsichtsbehörde geführt wird, registrieren lassen. Mit der Registrierung verpflichtet sich die Vorsorgeeinrichtung, die Personalvorsorge nach den Vorschriften des BVG zu betreiben. Zum Index
Registrierte Vorsorgeeinrichtung Die Registrierung einer Vorsorgeeinrichtung erfolgt auf ihren Antrag hin. Sie unterstellt sich damit dem BVG und verpflichtet sich, die gesetzlichen Mindestanforderungen zu erfüllen. Jeder Arbeitnehmer muss bei einer registrierten Vorsorgeeinrichtung versichert sein. Zum Index
Reglement einer Vorsorgeeinrichtung Das Reglement regelt die Beziehung zwischen der Vorsorgeeinrichtung, den versicherten Personen und den Destinatären. Es enthält die allgemeinen Bestimmungen über die Aufnahme in die Vorsorge, den versicherten Lohn, die Leistungen, die Finanzierung und die Organisation. Zum Index
Reinvestition Siehe Thesaurierung. Zum Index
Renditeliegenschaft Liegenschaft, die nicht zur Selbstnutzung des Eigentümers, sondern als Kapitalanlage gebaut oder gekauft wird. Zum Index
Rentenfonds In Deutschland gebräuchlicher Ausdruck für Obligationenfonds. Der Begriff rührt von den regelmässigen Zinszahlungen her, die eine Art Rente darstellen. Zum Index
Restlaufzeit Verbleibende Laufzeit einer Obligation vom gegenwärtigen Zeitpunkt bis zur Endfälligkeit bzw. zur vorzeitigen Rückzahlung. Nicht zu verwechseln mit der Duration. Zum Index
Revisionsstelle Sie ist der verlängerte Arm der Aufsichtsbehörde und überprüft die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften des Fondsreglements und des Prospekts. Revisionsstellen müssen durch die Finanzmarktaufsicht (FINMA) anerkannt sein. Zum Index
Risiko In der Portfoliotheorie wird das Risiko meist als Standardabweichung der Performancewerte definiert. Die Standardabweichung ist ein statistisches Mass für die Streuung um den Mittelwert der Performancewerte über den Beobachtungszeitraum. Die Portfoliotheorie nach Markowitz unterstellt, dass ein höherer Ertrag nur mit einem grösseren Risiko erkauft werden kann. Vereinfacht kann Risiko als Gefahr des Eintretens eines Schadensfalles bzw. Vermögensverlustes beschrieben werden. Mögliche Risikoarten können sein: Länder-, Transfer-, Abwicklungs-, Kurs-, Zins- und Delkredererisiko. Zum Index
Risikobeitrag Betrag, welcher für die Finanzierung der Hinterlassenen- und der Invalidenleistungen aufzubringen ist. Die Höhe des Risikobeitrags ist abhängig vom Alter und vom Geschlecht der versicherten Person sowie von den versicherten Leistungen. Zum Index
Risikofähigkeit Mit der Risikofähigkeit wird gemessen, wie grosse Risiken jemand aufgrund seiner finanziellen Situation eingehen kann. Zum Index
Risikoleistungen Leistungen, welche im Falle des Todes (Hinterlassenenleistungen), resp. der Erwerbsunfähigkeit (Invalidenleistungen) einer versicherten Person zu erbringen sind. Sie werden durch einen Risikobeitrag finanziert. Zum Index
Risikoneigung Mit Risikobereitschaft wird gemessen, wie grosse Risiken jemand eingehen will. Im Gegensatz zur Risikofähigkeit hängt die Risikobereitschaft stark von der jeweiligen Persönlichkeit ab. Siehe Risikofähigkeit. Zum Index
Risikoprämie Ein Zinsaufschlag, den Anleger für Investments in risikobehaftete Kapitalanlagen fordern. Je grösser das Verlust- bzw. Ausfallrisiko, desto höher die Prämie. Zum Index
Risikoprüfung Siehe Gesundheitsprüfung Zum Index
Risikostreuung Siehe Diversifikation. Zum Index
Rückdeckung Dieser Begriff bezeichnet den Vorgang, bei dem eine Vorsorgeeinrichtung alle oder einzelne Risiken durch einen Kollektivversicherungsvertrag mit einer Versicherungsgesellschaft abdeckt. Zum Index
Rückkauf Eine Lebensversicherungpolice kann vorzeitig ganz oder teilweise zurückgekauft werden, wenn der Eintritt des versicherten Ereignisses gewiss ist. Dies ist bei praktisch allen vermögensbildenden Versicherungen der Fall. Zudem müssen die Prämien für mindestens einen Zehntel der Prämienzahlungsdauer oder (in der Regel) drei Versicherungsjahre bezahlt sein. Der Rückkauf umfasst normalerweise auch die aus der Überschussbeteiligung entstandenen Leistungen. Zum Index
Rücknahmekommission Kommission, die von der Fondsgesellschaft bei der Rücknahme von Anteilen vom Anleger erhoben wird. Swisscanto bzw. die Kantonalbanken erheben keine Rücknahmekommissionen auf ihre Anlagefonds. Zum Index
Rücknahmepflicht Immobilienfonds Der Anleger kann seine Anteile jeweils auf das Ende eines Rechnungsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 12 Monaten kündigen. Der Rücknahmepreis entspricht dann dem Nettoinventarwert zum Zeitpunkt des folgenden Jahresabschlusses, abzüglich allfälliger reglementarischer Kommissionen und Nebenkosten. Zum Index
Rücknahmepreis Preis, zu dem ein Anlagefonds verpflichtet ist, Anteile zu Lasten des Fondsvermögens zurückzunehmen. Zum Index
Sammelausweis Dokument, welches jeder versicherten Firma zu Handen der Vorsorgekommission abgegeben wird und in dem alle versicherten Personen, deren Gehälter, Leistungen und Beiträge aufgeführt sind. Zum Index
Sammelstiftung Meist durch eine Versicherungsgesellschaft, eine Bank oder einen Berufsverband gegründete Stiftung mit dem Zweck, Firmen die Möglichkeit zu bieten, sich zur Durchführung der beruflichen Vorsorge einer bestehenden Stiftung anzuschliessen, um keine eigene Personalvorsorgestiftung gründen zu müssen. Zum Index
Satellite Der Ausdruck umschreibt mehrere Einzelinvestitionen (Satelliten), die meistens ein höheres Risiko und Renditepotenzial aufweisen und auch zur Renditesteigerung dem Kern-Portfolio (Core) angehängt werden. Satelliteninvestments sollten nur einen kleinen Anteil am Gesamtportfolio darstellen und sind meist aktiv gemanagte Teilportfolios, welche ausgewählte Bereiche abdecken. Mit den Satelliten sollen überdurchschnittliche Renditebeiträge und eine geringere Korrelationen (Abhängigkeit) zum(Core-Investment erreicht werden. Zum Index
Schlussalter Bestimmt den Zeitpunkt, bis zu dem eine Kinderrente (Pensionierten- und Invaliden-Kinderrente, Waisenrente) längstens ausgerichtet wird. Im Normalfall also bis zum 18. Altersjahr des Kindes. Wenn sich dieses noch in Ausbildung befindet, bis zum 25. Altersjahr. Zum Index
Schwankungsreserve Von der Vorsorgeeinrichtung für die Deckung der Risikoabweichungen der Versicherungsfälle gebildete Reserve. Zum Index
Securities Lending Das Ausleihen von Wertschriften gegen Entgelt und Stellung von Sicherheit. Seit 1992 ist Securities Lending auch für Anlagefonds zulässig. Zum Index
Sektorenfonds Siehe Branchenfonds. Zum Index
Semi-autonome Stiftung Vorsorgeeinrichtung, welche lediglich die Spargelder selbst verwaltet und anlegt. Die Risiken Tod und Invalidität sind bei einer Lebensversicherungsgesellschaft rückversichert, wofür Risikobeiträge zu erbringen sind. Zum Index
SFA Siehe Swiss Fund Association. Zum Index
Sharpe Ratio Die Sharpe Ratio ist eine mathematisch ermittelte Grösse, bei welcher die erzielte Jahresrendite eines Fonds - vermindert um den Zinssatz risikofreier Anlagen - zum eingegangenen Risiko (Volatilität) gesetzt wird. Je höher diese Kennzahl, desto besser war der Fonds in der Beobachtungsperiode bezüglich der Kriterien Ertrag und Risiko. Zum Index
Short (Long) Die unter diesem Begriff zusammengefassten Strategien optimieren Rendite und Risiko durch die Kombination von Finanzinstrumenten. Der Kauf einer Aktie, die eine Wertsteigerung erwarten lässt (= Long-Seite), wird kombiniert mit dem gleichzeitigen Verkauf einer anderen Aktie, von der eine Wertsenkung erwartet wird (= Short-Seite). Leerverkäufe und Kreditfinanzierungen für Investments sind ausdrücklich erlaubt. Bei Long/Short Strategien basiert die Auswahl der Anlagen auf fundamentalen Faktoren und gestützt auf technische Aspekte und Indikatoren. Zum Index
Short-term Funds Anlagefonds, die in Obligationen mit einer (Rest-)Laufzeit von 1 bis 3 Jahren investieren. Zum Index
SICAF Société d'investissement à capital fixe. Geschlossener Anlagefonds nach Schweizer Recht in Form einer Aktiengesellschaft mit fixem Kapital. Zum Index
SICAV Société d'investissement à capitale variable. Offener Anlagefonds nach Schweizer Recht in Form einer Aktiengesellschaft als eigenständige juristische Person. Ähnlich konstruierte juristische Personen unter dem Namen SICAV gibt es unter anderem auch in Luxemburg. Zum Index
Sicherheitsfonds Der Sicherheitsfonds garantiert die Leistungen von Vorsorgeeinrichtungen bei deren Zahlungsunfähigkeit bis zu einem gesetzlich definierten Maximalanspruch. Er richtet zudem Leistungen an Kassen mit ungünstiger Altersstruktur des Versichertenbestandes aus. Zum Index
Small Caps Aktien von kleineren börsenkotierten Unternehmen mit einer Börsenkapitalisierung von in der Regel weniger als CHF 500 Mio. Auch Nebenwerte genannt. Zum Index
Socially Responsible Investments (SRI) Anlagen, die neben traditionellen finanziellen Faktoren auch soziale und ökologische Kriterien berücksichtigen. Swisscanto bietet diverse Fonds zum Thema "Nachhaltigkeit" an (Green Invest). Zum Index
Sondermassnahmen Jährlich 1% des BVG-Lohnes aller für Altersleistungen versicherten Personen wird für Sondermassnahmen geäufnet, d.h. zur Verbesserung von Leistungen an diejenigen Personen, die erst im fortgeschrittenen Alter in die Vorsorge nach BVG aufgenommen wurden und deren Leistungsansprüche deshalb gering sind. Zum Index
Sparbeitrag Betrag, welcher für die Finanzierung der Altersgutschriften aufzuwenden ist. Zum Index
Sparplan Bei dieser Anlagemöglichkeit handelt es sich um die regelmässige Zahlung eines bestimmten Betrages zur Äufnung eines Fondsvermögens. Der Swisscanto Sparplan heisst Swisscanto Flex Invest. Zum Index
Spezialitätenfonds Anlagefonds, die sich durch einen besonderen Anlageansatz oder eine spezielle Ausrichtung auf bestimmte Länder, Branchen oder auf bestimmte Anlageinstrumente von herkömmlichenAnlagefonds unterscheiden. Zum Index
SRI Siehe Socially Responsible Investments. Zum Index
SSP Siehe Swinging Single Pricing. Zum Index
Staatsanleihen Obligationen, die von Staaten zur Finanzierung ihres Staatshaushaltes emittiert werden. Zum Index
Standardabweichung Siehe Volatilität Zum Index
Stempelabgabe Anlagefonds mit Domizil im Ausland unterliegen in der Schweiz beim Bezug aus Emissionen der Stempelabgabe. Die Rücknahme ist von der Stempelabgabe befreit.Anlagefonds nach schweizerischem Recht sind bei der Ausgabe/Rücknahme von Anteilen an den Fonds von der Stempelabgabe befreit. Eine weitere Ausnahme bilden Immobilienfonds, die über die Börse gehandelt werden. Dort fällt beim Kauf und Verkauf die Stempelabgabe an. Zum Index
Steuerbefreiung Die Erträgnisse (Zinsen und Überschüsse) aus gemischten Versicherungen mit Jahresprämien sind beim Bund und in allen Kantonen generell von der Besteuerung ausgenommen, sofern mindestens fünf Jahresprämien geleistet werden. Bei gemischten Versicherungen gegen Einmalprämie gilt beim Bund und den meisten Kantonen für den Versicherungsnehmer ein Mindestalter 60 bei Versicherungsende sowie eine minimale Vertragsdauer von fünf oder mehr Jahren. Auch dürfen Versicherungsnehmer und Versicherter nicht verschiedene Personen sein. Ab dem vollendeten 66. Altersjahr sind Einmalprämien nicht mehr steuerbefreit. Zum Index
Stichtag Lohn-, Leistungs- und Prämienanpassungen erfolgen grundsätzlich per festgelegtem Stichtag, dass heisst per 1. Januar. Zum Index
Stiftung Eine Stiftung ist charakterisiert durch die Widmung eines Vermögens für einen besonderen Zweck (Art. 80 ZGB). Stiftungen stehen unter der Aufsicht des Gemeinwesens, um die zweckgemässe Verwendung des Stiftungsvermögens zu gewährleisten. Das BVG schreibt vor, dass registrierte Vorsorgeeinrichtungen die Rechtsform einer Stiftung oder einer Genossenschaft haben oder eine Einrichtung des öffentlichen Rechts sein müssen (siehe auch Register für berufliche Vorsorge). Zum Index
Straight Bonds Obligationen mit festem Zinssatz und festem Rückzahlungstermin. Zum Index
Subfonds Unterfonds oder Teilfonds bei nach dem "Umbrella"-Prinzip gestalteten Fonds. Bei Anlagefonds mit verschiedenen Subfonds ist der Anleger nur am Vermögen und am Ertrag jenes Subfonds berechtigt, an dem er beteiligt ist. Subfonds werden häufig auch als Segmente oder Kompartimente bezeichnet. Zum Index
Swing-Faktor Legt den Faktor fest, um den der Nettoinventarwert angepasst werden muss, um die Transaktionskosten des Fonds unter Berücksichtigung diverser Kostenfaktoren abgelten zu können. Siehe auch Swinging Single Pricing (SSP). Zum Index
Swinging Single Pricing Swinging Single Pricing ist eine Methodik der Nettoinventarwertberechnung, bei der die durch Mittelzu- oder -abflüsse aus dem Fonds anfallenden Kosten im Nettoinventarwert abgegolten werden. Je nachdem ob ein Zeichnungsüberhang oder ein Rücknahmeüberhang festgestellt wird, wird zum NAV ein im voraus festgelegter Swing-Faktor hinzu addiert oder abgezogen. Dadurch werden die im Fonds anfallenden Transaktionskosten verursachergerecht belastet und der Langfrist-Investor geschützt. Zum Index
Swiss Fund Association (SFA) 1992 gegründeter Verband, der die Interessen der in der Schweiz tätigen Fondsindustrie vertritt. Zum Index
Tarif Als Tarif bezeichnet der Versicherungsfachmann die einzelnen Versicherungsarten. In den Tarifen werden die Prämien für die einzelnen Versicherungsarten nach Eintrittsalter und Vertragsdauer oder nach Endalter zusammengefasst. Zum Index
Technischer Zins Das im Rahmen des BVG geäufnete Altersguthaben wird gemäss Verordnung des Bundesrates mit mindestens 2% verzinst. Dieser Zinssatz wird von der Vorsorgeeinrichtung garantiert, unabhängig vom tatsächlich erwirtschafteten Ertrag aus den Kapitalanlagen. Der Ausdruck kommt auch bei Lebensversicherungen vor. Dort ist der aktuelle technische Zinssatz zurzeit 1.75% Zum Index
Technischer Zins Ist der von einer Lebensversicherung garantierte Zins, mit dem der Sparteil bei vermögensbildenden (gemischten) Versicherungen verzinst wird. Der technische Zins ist ein Bruttosatz, davon kommen die Kosten für Abschluss, Verwaltung und Risiko in Abzug. Zum Index
Terminalter Ordentliches Rentenalter. Gemäss BVG ist das Terminalter am Monatsersten nach Vollendung des 65. (Männer) resp. des 64. Altersjahres (Frauen) erreicht. Von nun an wird eine Altersleistung fällig. Zum Index
Teuerungsausgleich Anpassung an die Preisentwicklung Zum Index
Themenfonds Anlagefonds, die in Werten investieren, welche einem bestimmten Kriterium gerecht werden (Umweltfreundlichkeit, ethisches Engagement, usw.) oder welche alle die gleiche Eigenschaft aufweisen (z.B. Wasserfonds). Zum Index
Thesaurierung Laufende Wiederanlage der erwirtschafteten Erträge im selben Fonds. Zum Index
Thesaurierungsfonds Auch Akkumulierungs- oder Anreicherungsfonds genannt. Sämtliche Erträge werden laufend reinvestiert und vermeiden so bei Ausschüttungen anfallende Spesenbelastungen und Probleme der Wiederanlage. Durch den sogenannten Zinseszinseffekt wird die Wertsteigerung beschleunigt. Zum Index
Tiger-Staaten Wachstumsstarke Staaten aus dem Gebiet Südostasiens. Zum Index
Titelankaufsspesen Bei einigen Fonds werden auf Grund der Besonderheiten ihrer Konstruktion zusätzlich zur Ausgabekommission so genannte Titelankaufspesen erhoben. Diese Kommission fliesst dem Fonds zu und dient dazu, die beim Ankauf von Wertschriften entstehenden Kosten abzudecken. Zum Index
Todesfallkapital Einmalige Auszahlung eines im Vorsorgeplan festgelegten Betrages an die reglementarisch oder durch separate Erklärung begünstigten Personen beim Tod einer versicherten Person. Zum Index
Todesfallleistungen Hinterlassenenleistungen Zum Index
Todesfallrisikoversicherung Die versicherte Summe wird bei der Todesfallrisikoversicherung nur dann ausbezahlt, falls der Versicherte während der Versicherungsdauer stirbt. Erlebt der Versicherte den Vertragsablauf, ist hingegen keine Leistung fällig. Darin unterscheidet sie sich von der gemischten Versicherung, die einen Sparteil enthält. Eine Todesfallrisikoversicherung kann mit gleichbleibender oder mit im Zeitverlauf linear abnehmender Versicherungssumme abgeschlossen werden. Bei letzterer sind die Prämien günstiger. Zum Index
Tracking Error Misst die Abweichung der Rendite eines Fonds von der Rendite einer bestimmten Referenzgrösse (i.d.R. seiner Benchmark). Der Tracking Error eignet sich insbesondere für die Überwachung der durch die Anlageentscheidungen eingegangenen Risiken. Zum Index
Tranche Ein Fonds resp. Subfonds kann in mehrere Tranchen resp. Klassen, d.h. separate Valoren aufgeteilt werden. Diese unterscheiden sich durch einen oder mehrere Faktoren voneinander. Beispiele: Ausschüttungspraxis, Konditionen, Fondswährung. Hingegen sind alle Klassen eines Fonds resp. Subfonds immer in dasselbe Portfolio investiert. Die Bezeichnungen der neuen Klassen werden so ausgestaltet, dass die wichtigsten Klasseneigenschaften für den Anleger auf einen Blick ersichtlich sind:
1. Buchstabe: Anlegerkreis
2. Buchstabe: Erfolgsverwendung (A = ausschüttend / T = thesaurierend)
3. Buchstabe: Hedging (falls vorhanden)
4. Stelle: Währung
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Tranche A, F, B, C, X, D und G Bei den A, F, B, C, X, D und G Klassen wird eine pauschale Verwaltungskommission zulasten des Fondsvermögens erhoben. Zum Index
Tranche A und F Die A und F Klassen werden allen Anlegern angeboten. Zum Index
Tranche B Die B Klasse wird allen Anlegern angeboten, sofern der Finanzintermediär einen Kooperationsvertrag mit der Swisscanto Fondsleitung AG abgeschlossen hat. Zum Index
Tranche C Die C Klasse wird nur Anlegern angeboten, die einen schriftlichen Anlageberatungsvertrag abgeschlossen haben. Der Finanzintermediär muss mit der Swisscanto Fondsleitung AG einen Kooperationsvertrag abgeschlossen haben. Zum Index
Tranche D Die D Klasse wird allen institutionellen Anlegern sowie allen Vermögensverwaltungskunden angeboten. Zum Index
Tranche G Sofern der Finanzintermediär mit der Swisscanto Fondsleitung AG einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat, wird die G Klasse institutionellen Anlegern mit zusätzlich abgeschlossenem Standard-Investmentvertrag sowie allen Vermögensverwaltungskunden angeboten. Zum Index
Tranche N Klassenkonzept vereinheitlicht: Sofern der Finanzintermediär mit der Swisscanto Fondsleitung AG einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat, wird die N Klasse institutionellen Anlegern angeboten, die einen individuellen Investitionsvertrag oder eine individuelle Vermögensverwaltungsvereinbarung abgeschlossen haben. Zum Index
Tranche N, I, J und P Klassenkonzept vor Vereinheitlichung: Die Klassen N, I, J und P werden bei Fonds nach Schweizer Recht nur Anlegern angeboten, die gemäss der jeweils geltenden Fassung des KAG und dessen Ausführungsbestimmungen als qualifizierte Anleger gelten, respektive bei Fonds nach Luxemburger Recht nur institutionellen Anlegern gemäss OGA-Gesetz. Der jeweilige Anlegerkreis der Klassen bei Fonds nach Schweizer Recht einerseits und bei Fonds nach Luxemburger Recht andererseits unterscheidet sich sachlich indes kaum und ist weitgehend deckungsgleich. Die Erträge der I Klasse werden ausgeschüttet, jene der J, P und N Klassen werden thesauriert. Zum Index
Tranche R und R dist Die R und R dist Klassen werden nur Anlegern angeboten, die einen schriftlichen Anlageberatungsvertrag oder einen anderen Vertrag, welcher die Zulassung zu diesen Anteilsklassen vorsieht, mit einem Kooperationspartner abgeschlossen haben. Die Erträge der R Klassen werden thesauriert, jene der R dist Klassen werden ausgeschüttet. Zum Index
Tranche T Die T Klasse kann nur von qualifizierten Anlegern gemäss Art. 10 Abs. 3 (institutionelle Anleger), 3bis (vermögende Privatpersonen) und 3ter Anleger mit Vermögensverwaltungsvertrag) des KAG gezeichnet werden. Es wird eine pauschale Verwaltungskommission zulasten des Fondsvermögens erhoben. Die Erträge der T Klasse werden thesauriert. Zum Index
Tranche X Die X Klasse wird nur Anlegern im Sinne von Art. 10 Abs. 3bis des KAG angeboten. Das sind vermögende Privatanleger, die sich als qualifizierte Anleger klassifizieren. Zum Index
Überbrückungsrenten Temporäre Renten, die zwischen der Pensionierung und dem Einsetzen der AHV gewährt werden. Zum Index
Überschussbeteiligung Sie entstehen aus Zins-, Risiko- und Kostengewinnen und werden zusätzlich zur garantierten Versicherungssumme bezahlt. Die Überschüsse sind in der Offerte stets gesondert ausgewiesen mit dem Hinweis, dass sie vom Geschäftsgang abhängig und darum nicht garantiert sind. Zum Index
Übrige Fonds Anlagefonds, die weder Effektenfonds noch Immobilienfonds sind. Sie investieren in Anlagen, die nur beschränkt marktgängig sind, meist höheren Kursschwankungen unterliegen, eine begrenzte Risikoverteilung aufweisen oder deren Bewertung erschwert ist. Zum Index
Umbrella Funds Unter einem gemeinsamen "Schirm" (Umbrella) werden dem Anleger verschiedene faktisch eigenständige Anlagefonds offeriert. Diese sogenannten Subfunds (Segmente, Kompartimente) haben alle die gleiche Fondsleitungsgesellschaft und sind im selben Fondsreglement und Prospekt geregelt (Beispiel: Swisscanto Portfolio Funds). Umbrella Funds sind nicht zu verwechseln mit den sogenannten "Dachfonds" oder "Fund of Funds". Letztere investieren ausschliesslich in andere Anlagefonds. Zum Index
Umlageverfahren Ausrichtung der Leistungen aus den in derselben Periode erhobenen Beiträgen. Im Grundsatz das bei der AHV/IV zur Anwendung gelangende Finanzierungssystem. Zum Index
Umsatzabgabe Siehe Stempelabgabe. Zum Index
Umwandlungssatz Vom Bundesrat festgesetzter Mindestprozentsatz zur Berechnung der jährlichen Rente aufgrund des vorhandenen Alterskapitals. Findet bei Kassen mit Beitragsprimat Anwendung. Zum Index
Valorennummer In der Schweiz verwendete Kennnummer von Wertpapieren, die deren Handel und Transfer erleichtert. Auf internationaler Ebene ISIN-Nummer. Zum Index
Variabel verzinsliche Obligationen Obligationen, deren Zins viertel- oder halbjährlich mit der Entwicklung des jeweiligen Referenzzinssatzes ändert. Ein häufiger Referenzzinssatz ist der LIBOR (London Interbank Offered Rate). Zum Index
Venture Capital Dieser Begriff bezeichnet die Bereitstellung von Eigenkapital inklusive umfassender Managementunterstützung für junge Unternehmen mit überdurchschnittlichen Wachstumsaussichten. Das Kapital bleibt in der Regel fünf bis zehn Jahre in der Firma gebunden. Zum Index
Verbandskasse Von einem Verband für seine Mitglieder organisierte Vorsorgeeinrichtung. Zum Index
Verfallrendite Die Verfallrendite (engl. "yield to maturity") ist die durchschnittliche Rendite, die eine Anlage pro Jahr abwirft, wenn sie bis zum Verfall gehalten wird. Dabei werden Couponszahlungen und Kursgewinne/-verluste berücksichtigt. Für das Portfolio wird ein Durchschnitt errechnet, indem die Verfallrenditen der einzelnen Anlagen mit dem Anteil der entsprechenden Anlage im Portfolio gewichtet werden. Zum Index
Vergleichsindex Siehe Benchmark. Zum Index
Verkehrswert Aktueller, von unabhängigen Experten geschätzter Wert einer Liegenschaft, der bei sorgfältigem Verkauf voraussichtlich erzielt werden könnte. Die Verkehrswertschätzung erfolgt einmal jährlich. Zur Ermittlung des Verkehrswerts wird die Discounted Cash Flow Methode angewendet (DCF), bei der zukünftige Cash Flows abdiskontiert werden. Zum Index
Verrechnungssteuer Vom Bund erhobene Quellensteuer von 35% auf inländischen Kapitalerträgen, die unter anderem bei Ertragsausschüttungen von schweizerischen Anlagefonds erhoben wird. Die Abzüge können, je nach Herkunft der Erträge und Domizil des Anlegers, ganz oder teilweise zurückgefordert werden. Zum Index
Versicherter Lohn Lohnanteil, auf dem die Leistungen der 2. Säule bei ihrer Fälligkeit berechnet werden. Zum Index
Versicherungsvertrag Vertrag, mit dem sich eine Vorsorgeeinrichtung (z.B. eine Sammelstiftung) bei einer Versicherungsgesellschaft rückversichert. Zum Index
Vertreter Natürliche oder juristische Person mit Sitz in der Schweiz, die Anlagefonds ausländischen Rechts, die in der Schweiz zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind, in der Schweiz gegenüber Anlegern und Aufsichtsbehörde vertritt. Für die Ausübung einer Vertreterfunktion bedarf es der vorgängigen Bewilligung durch die Finanzmarktaufsicht (FINMA). Zum Index
Vertriebsträger Partnerunternehmen eines Fondsanbieters, das dessen Produkte an Endkunden verkauft und von diesen zurücknimmt. Zum Index
Verwaltungsgebühr Entgelt zu Gunsten der Fondsleitung für die Verwaltung eines Anlagefonds. Die Höhe der Verwaltungsgebühr wird in Prozenten beziehungsweise Zehntelprozenten auf dem Fondsvermögen, oft auch in Basispunkten, ausgedrückt. Zum Index
Verwaltungsgesellschaft Siehe Fondsleitung. Zum Index
Volatilität Unter dem Begriff Volatilität versteht man die Schwankungsbreite von einzelnen Anlagen und somit das Risiko eines Fonds. Die Quantifizierung erfolgt häufig mittels statistischer Verfahren, etwa durch Messung der Standardabweichung der Kursveränderungen. Je Höher die Volatilität, desto stärker sind die Kursausschläge des Anlagefonds. Zum Index
Vorbehalt Wird eine Versicherung mit einem Vorbehalt abgeschlossen, bedeutet dies, dass der Versicherungsschutz eingeschränkt ist. So können beispielsweise Folgen eines früheren Unfalls, eines medizinischen Eingriffs oder einer bestimmten Erkrankung von den Versicherungsleistungen ausgeschlossen werden. Diese Möglichkeit der Deckungseinschränkung kann anstelle von Prämienerhöhungen duchaus Sinn machen, insbesondere in der Kranken-und Invaliditätsversicherung. Zum Index
Vorobligatorische Guthaben Guthaben, die aus einer Personalvorsorge-Versicherung stammen, welche bereits vor dem Inkrafttreten des BVG (1.1.1985) bestanden hat. Zum Index
Vorsorgeausweis Dokument, welches jeder versicherten Person durch die Vorsorgeeinrichtung abgegeben wird, und das Angaben über die individuelle Höhe der versicherten Leistungen und der Beitragsabzüge vom Lohn enthält. Zum Index
Vorsorgeeinrichtung Sammelbegriff für diejenigen Institutionen, welche die Durchführung der Personalvorsorge zum Zweck haben (Pensionskassen) Zum Index
Vorsorgekommission Jede einer registrierten Sammelstiftung angeschlossene Firma hat für die Verwaltung ihres Vorsorgewerks eine Vorsorgekommission zu wählen, welche aus mindestens gleich vielen Arbeitnehmer- wie Arbeitgebervertretern bestehen muss (sog. paritätische Verwaltung). Ihre Aufgaben sind im Organisationsreglement umschrieben. Zum Index
Vorsorgesparen Freiwilliges Sparen in der dritten Säule 3a. Das Gesetz sieht für das Vorsorgesparen in der Säule 3a zwei Möglichkeiten vor: das 3a-Vorsorgekonto und die 3a-Vorsorgepolice. Banken und Versicherungsgesellschaften bieten dafür verschiedene Produkte an. Zum Index
Vorsorgewerk Reglementierter Vorsorgeplan eines Arbeitgebers. Es handelt sich um die übliche Form für die von Sammelstiftungen mit den angeschlossenen Arbeitgebern getroffenen Vereinbarungen. Zum Index
Vorzeitige Pensionierung Das Reglement kann vorsehen, dass die Pensionierung bereits vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters möglich ist. Die vorzeitige Pensionierung hat eine lebenslange Kürzung der Altersleistungen zur Folge. Zum Index
Wahlprotokoll Protokoll über die Wahl der Vorsorgekommission. Das Protokoll ist der Sammelstiftung einzureichen. Es enthält Angaben über die gewählten Mitglieder, die Amtszeit, die Wahlen der Vorsorgekommission und die Genehmigung des Reglements. Zum Index
Waisenrente Rente, die beim Tod einer versicherten Person an deren Kinder ausgerichtet wird. Die Höhe der Rente beträgt nach BVG 20% der Invalidenrente, auf welche die versicherte Person Anspruch gehabt hätte. Sie wird bis zum Schlussalter (bis zum 18. oder bei Studium bis zum 25. Altersjahr) des anspruchsberechtigten Kindes ausbezahlt. Zum Index
Wandelanleihen Obligationen, die mit einem Wandelrecht ausgestattet sind, das die Inhaber berechtigt, die Obligation zu einem bestimmten Zeitpunkt und zu einem im Voraus bestimmten Verhältnis in Aktien des betreffenden Unternehmens umzuwandeln. Nach der Wandlung geht die Obligation unter. Zum Index
Warenfonds Siehe Commodity Funds. Zum Index
Wartefrist Die Wartefrist ist diejenige Zeit, die zwischen dem Eintritt des versicherten Ereignisses und dem Beginn der Leistungspflicht der Gesellschaft liegt. Sie gilt bei Erwerbsausfall-Renten und bei Taggeldern der Lebensversicherung. Die Wartefristen erlauben eine Koordination mit anderen Versicherungsträgern, die das gleiche Risiko abdecken. Auch kann damit der Lohnfortzahlungspflicht durch den Arbeitgeber Rechnung getragen werden. Zum Index
Wechselkursrisiko Risiko von Kursschwankungen zwischen Rechnungswährung und Referenzwährung des Anlegers. Zum Index
WEF Siehe Wohneigentumsförderung. Zum Index
Wiederanlage Die Möglichkeit, die Ausschüttung im gleichen Fonds wiederanzulegen. Einzelne Fonds gewähren dem Anleger bei der Wiederanlage seiner Jahresausschüttung einen speziellen Wiederanlagerabatt auf dem Ausgabepreis. Bei den meisten Fonds schweizerischen Rechts ist dies der Fall. Zum Index
Wiederanlagerabatt Siehe Wiederanlage. Zum Index
Witwenrente Rente, welche beim Tod eines verheirateten Mannes an dessen hinterbliebene Ehefrau ausbezahlt wird. Die Höhe der Rente nach BVG beträgt 60% der Invalidenrente, auf die der Versicherte Anspruch gehabt hätte, bzw. 60% der bezogenen Altersrente, wenn der verheiratete Mann nach der Pensionierung gestorben ist. Das BVG sieht eine Reihe von Einschränkungen des Anspruchs auf Witwenrente vor, welche vom Alter der Witwe, dem Vorhandensein von Unterhaltsverpflichtungen für eines oder mehrere Kinder und von der Dauer der Ehe abhängig sind. Zum Index
Wohneigentumsförderung Im Rahmen des BVG vorgesehene Möglichkeit zum Vorbezug resp. zur Verpfändung von Vorsorgeleistungen zum Erwerb von Wohneigentum. Zum Index
Wohneigentumsförderungsgesetz Bundesgesetz über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge vom 17. Dezember 1963, in Kraft seit dem 1. Januar 1995. Zum Index
Year high Der für ein Wertpapier höchste bezahlte Kurs des laufenden Jahres. Zum Index
Year low Der für ein Wertpapier tiefste bezahlte Kurs des laufenden Jahres. Zum Index
Zahlstelle Die vom Emittenten ausdrücklich beauftragte Stelle bzw. Bank, welche für alle laufenden Transaktionen zuständig ist, die sich für die Besitzer der betreffenden Wertschriften ergeben, wie z.B. die Einlösung der fälligen Dividenden- und Zinscoupons. Auch Einlösungsstelle genannt. Zum Index
Zeichnung Kauf eines Fondsanteils durch Subskription (nicht durch Börsenauftrag) zu den im Prospekt festgesetzten Bedingungen. Zum Index
Zero Bonds Obligationen ohne Verzinsung. Anstelle einer Verzinsung erhält der Käufer eines Zero Bonds den Titel zu einem Diskont. Die Rückzahlung erfolgt zu 100%. Zum Index
Zertifikat Sammeltitel für einen oder mehrere Anlagefonds-Anteile. Zum Index
Zweite Säule Siehe BVG. Zum Index